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Im Jahr 2010 veröffentlichte City Interactive das Spiel „Sniper: Ghost Warrior“ für die Xbox 360, PS3 und den PC. In dem Stealth-Shooter hat der Spieler die Rolle eines Mitglieds einer militärischen Spezialeinhait übernommen, das verschiedene Aufträge als Scharfschütze zu erledigen hat. Die Kritiken für das Spiel fielen eher durchwachsen aus. Die erste Fortsetzung des Spiels wurde im Jahr 2013 veröffentlicht. Auch hier waren die Wertungen in den Fachmagazinen eher im 50er Bereich zu finden. Nun steht der dritte Teil „Sniper: Ghost Warrior 3“ in den Regalen. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Der dritte Teil des Spiels führt uns in das von Bürgerkrieg geschüttelte Georgien. Die ansonsten offene Spielwelt ist lediglich in drei Areale eingeteilt, in denen sich die Handlung abspielt. Wer schon ein Spiel der Serie ausprobiert hat, kann ahnen, was ihn hier erwartet. Wilde Ballereien sind die Seltenheit, es gilt unentdeckt zu bleiben und aus sicherer Deckung in möglichst großer Entfernung die tödlichen Schüsse abzufeuern.


Nach einer Einführungsrunde, in dem der Spieler die Steuerung und Funktionen des Spiels üben kann, geht es auch schon in den ersten Einsatz. Neben den Hauptmissionen gibt es unzählige kleinere Aufträge, die der Spieler ganz nach Lust und Laune annehmen kann. Mal müssen Menschen befreit werden oder ein Stützpunkt soll eingenommen werden, manchmal steht auch die Beschaffung bestimmter Rohstoffe auf der To-Do-Liste.


Neue Aufträge gibt es im Hauptquartier, wo auch die Munitionsvorräte aufgefüllt und Waffen modifiziert werden können. In den Missionen hat der Spieler in der Regel die Wahl, ob er im Nahkampf auf Konfrontationskurs geht, oder die Sache aus sicherer Entfernung erledigt. Letzteres ist in fast allen Fällen zu empfehlen.


Leider muss man sagen, dass der Entwickler aus den Fehlern der beiden Vorgängerspiele wenig gelernt hat. Auch „Sniper: Ghost Warrior 3“ geizt nicht mit mäßiger Grafik, Texturfehlern und einbrechenden FPS. Auch wirkt die offene Spielwelt seltsam leer und detailarm. Der Sound passt sich hier leider an. Sicher, das Spiel ist kein Totalausfall und die abwechslungsreichen Missionen können durchaus unterhalten, aber die Konkurrenz hat da einiges mehr zu bieten.