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Ende des letzten Jahres veröffentlichte Daedalic Entertainment das vom Münchener Studio Mimimi Productions entwickelte PC-Spiel „Shadow Tactics: Blades of the Shogun“. Das Spiel erzählt eine Geschichte aus dem Japan des 16. Jahrhunderts und der Spieler übernimmt die Rolle von bis zu fünf unterschiedlichen Figuren. Seit dem vergangenen Monat ist das Spiel nun auch für die Konsolen Xbox One und PS4 erhältlich. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Kaum wurde dem Land Frieden gebracht, taucht der Warlord Kage-sama auf und droht, das Land in den Krieg zu stürzen. Mugen, ein Samurai, hat den Auftrag, Kage-sama auszuschalten und kann dabei auf die Unterstützung einiger Gefährten hoffen.


Gespielt wird in der isometrischen Perspektive, die Steuerung per Gamepad geht dabei ebenso gut von der Hand wie mit Tastatur und Maus auf dem PC.
Folgende Charaktere lassen sich vom Spieler steuern:


Hayato, der Ninja stammt aus der Provinz Iga. Mit seinen Wurfsternen kann er seine Gegner aus der Distanz töten. Oder er lenkt sie mit einem Steinwurf ab. Durch seine Fähigkeiten im Klettern  und Schwimmen kommt er auch an Orte, die die anderen nicht erreichen können.


Yuki ist eine junge Diebin, die ihre Gegner in tödliche Fallen locken kann. Zudem kann sie Gegner bestehlen und wie Hayato klettern und schwimmen.


Mugen ist der Samurai der Gruppe und kann mit seinem Schwert gleich drei Gegner auf einmal töten. Mit einer Flasche Sake lockt er zudem Gegner weg und kann andere Samurai im Nahkampf töten. Dafür ist er langsamer und mit seiner Rüstung kann er weder schwimmen noch ohne Leiter klettern.


Aiko ist eine Kunoichi, ein weiblicher Ninja. Mit Pulver kann sie Feinde kurzzeitig blenden, sich verkleiden und so Wachen ablenken. Schwimmen und klettern ist für sie ebenfalls kein Problem.


Takuma ist ein Scharfschütze mit Gewehr und begrenzter Munition, der zudem Bomben einsetzen kann, die betäuben oder töten können. Sein Marderhund kann Gegner ablenken. Wie Mugen kann er nur mit Leitern kletter und nicht schwimmen.


Nach Möglichkeit schleicht sich unsere Gruppe unerkannt in Festungen, überfallen Transporte oder schalten zielsicher einen Rebellen nach dem anderen aus. Dabei gilt es immer, das Terrain genau zu studieren und auch wirklich jede Lärmquelle zu vermeiden, die den Gegner alarmieren könnte. Nachts bleibt man dem Licht fern, bei Regen rennt man nicht durch tiefe Pfützen und so weiter. Wird man erwischt, rufen die Rebellen ganz schnell Verstärkung, der man dann hoffnungslos unterlegen ist. Ausgeschaltete Gegner versteckt man am Besten in Büschen.


„Shadow Tactics – Blades of the Shogun“ war schon auf dem PC ein großartiges Spiel, die Konsolenversion steht dem in Nichts nach. Die Steuerung funktioniert perfekt, Grafik vom Sound sind eine Wucht und das Gameplay macht einfach Spaß. Die fünf Charaktere durch die Missionen zu steuern bietet jede Menge Abwechslung und sehr viel Spannung, denn der Schwierigkeitsgrad ist stellenweise ganz schön knackig, aber niemals unfair. Klasse.