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Der italienische Entwickler Milestone hat sich seit vielen Jahren auf Rennspiele fokussiert. So kommen Spiele wie „Screamer“, „SBK“, „MotoGP“, „WRC“ oder „MXGP“ aus dieser Schmiede. Neuester Streich in der langen Liste der Rennspiele von Milestone ist die Motorradsimulation „Ride 2“, die seit kurzem erhältlich ist. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angeschaut.

Mehr als 200 lizenzierte Motorräder haben den Weg ins Spiel gefunden, für genügend Auswahl ist also schon mal gesorgt. Das gilt auch für die Spielmodi, deren Herzstück die World Tour ist, die man mit einem Karriere-Modus vergleichen kann. Der Spieler kann nun einen Fahrer erstellen, hat aber zu Beginn lediglich die Möglichkeit, Namen, Geschlecht, Hautfarbe und Nationalität festzulegen. Später gibt es dann noch weitere Anpassungs-Optionen.

Ziel der World Tour ist es, sich in verschiedenen Wettbewerben die Ranglisten hochzuarbeiten. Aber schon mit dem kleinsten erhältlichen Motorrad ist das eine große Herausforderung. Die Steuerung der Bikes ist alles andere als einfach und so landet man im niedrigsten Schwierigkeitsgrad mit sämtlichen Fahrhilfen oftmals trotzdem im Gras oder klebt an der Leitplanke. An die sehr schwerfällige Steuerung muss man sich erst einmal gewöhnen, dann klappt es aber zumindest einigermaßen.

Die Rennen selbst bringen trotzdem eine Menge Spaß und die Motivation, durch gute Ergebnisse Geld zu verdienen um die eigene Maschine aufwerten zu können, ist ständig präsent. Natürlich können aus der riesigen Auswahl auch neue Motorräder angeschafft werden. Diese hübscht der Spieler optisch auf und kann sich mit unzähligen Einzelteilen tunen und bekommt so verbesserte Bremsen oder mehr Leistung.

Läuft nach einer Weile dann alles wie geschmiert, kann man sich auch am Online-Modus versuchen und gegen andere Spieler antreten. Und da sieht man gleich, welche Fahrer geübt sind, und welche sich noch mit der Steuerung herumschlagen.

Optisch ist „Ride 2“ eine Wucht, das gilt sowohl für die Motorräder als auch für die detailreichen Strecken. Auch der Sound ist in Ordnung. Es gibt eine große Auswahl an Rennmaschinen mit nahezu unendlichen Tuning-Möglichkeiten. Auch die Spielmodi bieten keinen Grund zum Meckern. Ein Kritikpunkt wäre allerdings der Schwierigkeitsgrad, der vor allem Anfänger schnell frustrieren wird. Hier wäre ein Modus für Einsteiger wünschenswert, der ein wenig Arcade-Feeling mitbringt. Für Zeiradfans ist „Ride 2“ aber derzeit das beste Spiel auf dem Markt.