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Schon seit den Anfängen der Videospiele und Heimcomputer konnte auf virtuellen Instrumenten gespielt werden. Später schlug man Gitarrencontroller oder ließ es auf elektronischen Drums krachen. Und auch auf Handhelds gab es schon den einen oder anderen Genre-Vertreter. Nun hat sich auf dem 3DS von Nintendo das Spiel „Rhythm Paradise Megamix“ dazugesellt. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Erstmals erschien „Rhythm Paradise“ im Jahr 2008 in Japan für den Nintendo DS, in Europa wurde das Spiel ein Jahr später veröffentlicht. Später folgte „Beat the Beat: Rhythm Paradise“ für die Wii.

Fibsi wohnt im Himmel, macht aber offenbar einen Fehltritt, stürzt ab und landet auf der Erde. Der Spieler hat nun die Aufgabe, Fibsi dabei zu helfen, wieder nach Hause zu kommen. Hilfe dabei gibt es zudem von den seltsamsten Figuren, die man sich vorstellen kann. Die kleine Geschichte verbindet die nun folgenden Mini-Spiele ganz gut.  Und die sind mindestens genau so verrückt, wie die Charaktere, denen man hier begegnet. Schon mal gelernt, wie man richtig salutiert? Wer bei der Bundeswehr war, wird das bejahen, da war der Ausbilder aber bestimmt keine Ente in Uniform. Oder habt ihr euch schon einmal überlegt, wie man eine Zwiebel zum Lächeln bringt?

In den verschiedenen Spielen ändert sich das Grundprinzip wenig, es gilt, im Takt der Musik Knöpfe oder den Touchscreen zu tippen. Anschließend gibt es eine Bewertung über das an den Tag gelegte Rhythmusgefühl. Entsprechend fällt auch die Belohnung in Form von Münzen aus, je besser man ist, um so mehr lässt sich abstauben. Mit den Münzen kann man im Shop seines Vertrauens neue Lieder oder Sammelobjekte erwerben. Und allein von den Musikstücken gibt es mehr als 70.

Zu Beginn wird man mit dem Takt der Musik noch keine Schwierigkeiten haben, zumal es bereits während des Spielens optisches Feeback in Form von Sternkreisen auf dem Touchpad gibt und der Spieler sofort erkennt, ob er zu früh oder zu spät drückt. Später steigert sich der Schwierigkeitsgrad nicht unerheblich. Die größte Herausforderung bietet der Meisterzug, hier müssen verschiedenen Stücke unter wechselnden Bedingungen gespielt werden. Dieser Modus lässt sich auch mit bis zu drei Freunden spielen. Schön, dass hierfür nur ein Modul benötigt wird, alle anderen können per Download einsteigen.

Grafisch lässt das Spiel kaum Wünsche übrig, die quietschbunte Optik passt herrlich zu dem abgedrehten Spiel. Die Minispiele machen durch die Bank großen Spaß, die Musikstücke sind prima gelungen und bieten auch die eine oder andere bekannte Melodie aus den Vorgängern. Auch der steigende Schwierigkeitsgrad ist klasse. Das I-Tüpfelchen ist jedoch der extrem spassige Multiplayermodus. Zu guter Letzt kommen auch Sammler auf ihre Kosten. Alles zusammen ergibt er großartiges Spiel für Nintendos Kleinen.