Jeder kleine Junge hat wohl irgendwann einmal davon geträumt, Feuerwehrmann zu werden. Doch für die meisten dürfte es ein Traum geblieben sein. Immerhin besteht die Möglichkeit, diesen Beruf virtuell in einem Computerspiel auszuüben. Wie etwa in „Rescue 2: Everyday Heroes“, das rondomedia für den PC veröffentlicht hat. Wir haben den einen oder anderen Brand auf dem Monitor gelöscht.

Aller Anfang ist leicht. Der frisch gebackene Feuerwehrmann halt auf einer Übersichtskarte Ausschau nach Bränden und ähnlichen Malheuren. Wenn dann etwas passiert startet eine der kleineren Tutorial-Missionen, in denen der Spieler das Gameplay und die Steuerung lernt. So werden die ersten überschaubaren Brände gelöscht und auch ein paar Personen verarztet. Auch der Umgang mit der entsprechenden Ausrüstung ist Gegenstand der Tutorials.

Herzstück sind die Story-Missionen mit weitaus größeren und komplexeren Einsätzen. Manchmal muss allerdings auch nur ein brennendes Gebüsch gelöscht werden oder der Notarzt versorgt einen Verwundeten. Das bringt Geld, womit wiederum neues Gerät angeschafft werden kann. Und auch der Fuhrpark will ständig erweitert werden, denn mit den kleinen Fahrzeugen kann ein Gr0ßbrand gar nicht erst bekämpft werden.

Und da sich die Fahrzeuge nicht von allein zu den Einsatzorten bewegen, muss passendes Personal rekrutiert werden. Die neuen Mitarbeiter müssen ihren Arbeitsbereichen zugeteilt werden und können mit ihrem Skillbaum weiter spezialisiert werden. Im Laufe des Spiels wächst die Einsatzzentrale immer weiter und die Einsätze werden dementsprechend immer anspruchsvoller.

Ich muss zugeben, die Anfangsphase von „Rescue 2: Everyday Heroes“ ist schon etwas zäh geraten, aber Durchhaltevermögen wird hier belohnt, denn spätestens beim ersten Großeinsatz macht das Spiel dann richtig viel Spaß. Die Grafik ist okay, was auch für den Sound gilt. Die Steuerung ist in Ordnung und die Einsätze bieten einiges an Abwechslung, auch wenn sie sich dann doch recht schnell wiederholen.