Am 6. April hat Microsoft das langerwartete Spiel „Quantum Break“, entwickelt von den Remedy Studios, für die Xbox One veröffentlicht. Im Spiel dreht sich alles um die Manipulation der Zeit, während die Videosequenzen eine Besonderheit darstellen, wurde sich doch mit echten Filmstars in Szene gesetzt. So sind hier etwa Shawn Ashmore (Iceman in X-Men), Aidan Gillen (Petyr Baelish in Game of Thrones, Lance Reddick (Lt. Daniels in The Wire) und Diminic Monaghan (Meriadoc Brandybock in Der Herr der Ringe) zu sehen. Wir haben und das Spiel angesehen.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Jack Joyce, der in seine Heimatstadt Riverport zurückkehrt, um seinen Freund Paul bei Experimenten zu unterstützen. Auch Jacks Bruder Will soll an dem Projekt beteiligt sein. Paul hat eine Zeitmaschine konstruiert und diese gegen Wills Willen ausprobiert, mit verheerenden Ergebnissen. Das Resultat war ein Riss in der Zeit, der das ganze Universum zu vernichten droht. Dabei hat Jack auch seinen Teil abbekommen, in Form von Chronopartikeln, was ihm die Fähigkeit verleiht, die Zeit beeinflussen zu können. Jack, beziehungsweise der Spieler, muss nun die Welt retten. Paul wurde seinerseits durch die Zeit gesogen und ist nun mit seiner Firma Monarch Industries Jacks Gegenspieler. Soweit die Vorgeschichte des Spiels.

In Third-Person-Sicht untersucht Jack verschiedene Schauplätze wie den Uni-Campu, der die Zeitmaschine beheimatet oder schließlich eine Insel, die einer Festung gleicht, dem Hauptquartier von Paul Serene. Und überall finden sich Hinweise und Informationen über die Story und die Figuren im Spiel. Und hat der Spieler einen Abschnitt beendet, folgt eine TV-Show namens Quantum Break, die die Geschichte aus Sicht von Monarch Industries erzählt. Und diese Epiosden sind erstklassig in Szene gesetzt und mit Stars gespickt. Man kann diese Episoden zwar überspringen, doch diese sind sehr unterhaltsam und enthalten auch wichtige Hinweise.

Da waren doch noch die Chronopartikel. Jack hat besondere Fähigkeiten, so kann er Personen befreien, die im Zeitriss gefangen sind, er kann ein Schild erzeugen, um Kugeln abzuwehren oder per Zeitstopp Gegner einfrieren. Dazu kann sich unser Jack teleportieren, was aber nur auf kurze Distanz funktioniert. Weitere Chronopartikel lassen sich überall im Spiel finden, und ermöglichen es dem Spieler, Jacks Fähigkeiten auszubauen.

Wow, mit Quantum Break hat Microsoft einen Exklusiv-Titel vorgelegt, der es wirklich in sich hat. Eine Filmreife Story, Videosequenzen in TV-Serien-Qualität, Third-Person-Shooter-Elemente mit interessanten Fähigkeiten und eine nahezu perfekte Steuerung treffen hier auf atemberaubende Grafik und einen fantastischen Soundtrack. Letzterer gilt nicht nur für die Musik und die Geräuschkulisse, sondern auch für die Synchronisation. Und hier steht die deutsche Fassung dem englischen Original in nichts nach. Quantum Break ist einfach ein rundum gelungenes Spiel, was den Kauf auf jeden Fall lohnt. Als weiteren Anreiz gibt es noch das komplette Spiel „Alan Wake“ samt zwei DLCs kostenlos dazu.


Bert Werner