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Dass das Leben als Polizeichef kein Zuckerschlecken ist, haben wir erst kürzlich bei „This is the Police“ gesehen. Nun zeigt uns das mit „Police Tactics – Imperio“ ein Strategiespiel aus dem Hause astragon. Praktischerweise kommt das Spiel als Hybrid für PC und MAC daher. Wir haben uns in den rauen Polizeialltag gestürzt.

Der Spieler übernimmt die Rolle von Harvey Croft, der den Job als Polizeichef antritt, nachdem sein Vorgänger Reese starb bei einem Attentat, das dem Bürgermeister der Stadt galt. Crofts Vater war ebenfalls Polizist und starb im Dienst im Kampf gegen das Gangstersyndikat Imperio. Doch seit mehr als fünfzehn Jahren ist es nun ruhig in der Stadt, die Kriminalitätsrate war drastisch zurückgegangen. Doch nun ist wieder ein rasanter Anstieg erkennbar, was die Bevölkerung sicher nicht gut schlafen lässt. Gut gelungen wird die Vorgeschichte im Stil eines Comics erzählt.

Danach geht es an die Arbeit und wir finden uns auf einem Polizeirevier wieder, wo uns der Cop Aaron Smith hilfreich zur Seite steht und uns in einem Tutorial mit der Polizeiarbeit vertraut macht Und die ist sehr vielfältig. Neben der Hauptarbeit, schwere Jungs dingfest machen, gilt es Patrouillen zu planen, neues Personal einzustellen und den Fuhrpark, falls nötig, zu erweitern. Dabei immer auf das Budget achten.

Und so schicken wir jeden Tag Teams auf Streife und bei Bedarf zu den Tatorten, neue Meldungen erreichen uns fast im Minutentakt und auf der Übersichtskarte lässt sich schnell erkennen, welche Polizisten den jeweiligen Einsatzorten am nächsten sind. Werden Verbrechen gelöst, sammeln unsere Cops Erfahrung und können eine Stufe aufsteigen. Lässt man ihnen eine Beförderung zukommen, steigen ihre Fähigkeiten. Später muss man sie dann ihren Fähigkeiten entsprechend Einheiten wie Streifenpolizist, Kripo oder SEK zuteilen.

Und in unserer kleinen Stadt ist so einiges los, von den vergangenen ruhigen Jahren ist nichts mehr zu spüren, wenn die Polizei gegen Drogenhändler, Räuber und Einbrecher vorgeht, Aufstände eindämmt oder Morde bearbeitet. Da unser Personal nicht unverwundbar ist, sollte man sich schon überlegen, wen man zu welchen Tatort schickt.

Neben den normalen Einsätzen gibt es auch die Storymissionen, die zwar nicht großartig anders sind, aber dennoch absolviert werden sollten, denn bei Erfolg gibt es Belohnungen mit denen sich die Polizeiwache erweitern lässt. Das geht vom Polizeimotorrad bis zum Hubschrauber.

„Police Tactics – Imperio“ ist ein gelungenes Echtzeitstrategiespiel, das allerdings ein wenig Eingewöhnungszeit braucht, bis man alle Tastaturbefehle auswendig gelernt hat. Sicher kommt das Spiel nicht immer sehr realistisch daher, das tut der Spannung beim Spielen aber keinen Abbruch. Und jedes gelöste Verbrechen ist ein kleines Erfolgserlebnis. Denn dahinter steckt ganze Arbeit. Die Grafik ist okay und auch der Sound ist in Ordnung, Genre typisch würde ich sagen. Das Tutorial isz sehr gut gelungen und die Steuerung ist auch kein Problem. So sehr viele Spiele dieser Art gibt es bislang noch nicht, „Police Tactics – Imperio“ gehört da sicher zu den besten.