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Den guten alten Klempner Mario kennt heutzutage nahezu jeder, dabei hieß er bei seinem ersten Auftritt in „Donkey Kong“ noch Jumpman. Viele Jahre später hatte dann eine sehr viel flachere Version von Mario seine Premiere, im Jahr 2000 kam „Paper Mario“ für das Nintendo 64 auf den Markt. Wieder einmal musste Mario Prinzessin Peach vor dem fiesen Bowser retten. Doch diesmal bestanden die Figuren aus Papier und mussten dennoch in einer 3D-Welt zurechtkommen. Dabei kam das Spiel als eine Mischung aus Jump'n'Run und Rollenspiel daher. Drei Nachfolger sind in den Jahren darauf erschienen, zuletzt „Paper Mario: Sticker Star“ im Jahr 2012 für den 3DS. Nun hat es der Papier-Klempner auch auf die Wii U geschafft und erlebt dort sein erstes Abenteuer in „Paper Mario: Color Splash“. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Alles startet gleich ziemlich mysteriös. Es ist Nacht, ein Sturm tobt und trotzdem kämpfen sich Prinzessin Peach und Toad zu Mario, der auf dem Land lebt, durch. Sie zeigen ihm einen zum Brief zusammengefalteten Toad, dem jegliche Farbe fehlt. Der Brief wurde auf der Insel Prisma frankiert und so machen sich die drei Freunde auf den Weg, um Licht in die Sache zu bringen. Im Hafen von Prisma angelangt, müssen die drei feststellen, dass die Insel, die sonst in den buntesten Farben erstrahlt langsam verblasst und überall Flecken aufweist, die gar keine Farben mehr beinhalten. Das gleiche gilt für die Bewohner. Der Farbeimer mit dem passenden Namen Farbian verrät dem Trio, dass jemand die Farbsterne von Prisma gestohlen hat. Also machen sich Mario und Farbian auf, den Miesepetern auf die Spur zu kommen.

Über eine übersichtliche Weltkarte können die einzelnen Level der Insel besucht werden, und sich als 3D-Orte präsentieren. Mario kann über Hindernisse springen, mit seinem Hammer Schläge austeilen und die kahlen Stellen der Insel wieder einfärben. Die passende Farbe spendiert dafür der Begleiter Farbian. Nachschub erhält man durch Gegenstände, die sich mit dem Hammer zerlegen lassen. Zudem lassen sich einige Stellen der Papier-Landschaft einfach ausschneiden, um so Vorteile zu erhalten.

Die rundenbasierten Kämpfe werden mit Karten ausgefochten, die als farblose und farbige Versionen daherkommen. Wie man sich denken kann, sind die farbigen durchschlagskräftiger. Zu Beginn kann nur eine einzige Karte eingesetzt werden, im Laufe des Spiels gibt es aber mehr Möglichkeiten, was die Kämpfe dann deutlich interessanter gestaltet. Hin und wieder kommt man auch an Karten, die an bestimmten Stellen des Spiels eingesetzt werden können. Dabei sind immer wieder witzige Sachen dabei.

Optisch sieht das Spiel einfach großartig aus. Die Papierlandschaften können sich sehen lassen und auch die Animationen sind sehr gut gelungen. Auch der Sound, vor allem die wunderschöne Musik, kann überzeugen. Die Kämpfe erfordern Strategie und Taktik und bieten schon eine ordentliche Herausforderung. Die Steuerung benötigt eine gewisse Einarbeitungszeit, geht dann aber gut von der Hand. Nettes Spiel und eine Bereicherung für die Wii U Sammlung.