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Freunde von gepflegten Rennspielen leiden mit ihren Konsolen ja nicht gerade unter mangelhaftem Nachschub Ob Rally, Open World oder Formel 1, die Auswahl wird immer größer. Nun hat sich vor einigen Wochen auch das Spiel „Onrush“ von Codemasters dazugesellt Ob es das Spiel mit den etablierten Rennserien aufnehmen kann, soll unser kleiner Test zeigen. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Bei „Onrush“ handelt es sich nicht um eine Simulation, die auf möglichst realistische Fahrphysik Wert legt, sondern eher um einen Arcade-Racer, hier soll der Spaß beim Rennen im Vordergrund stehen. Das zeigen auch schon die ersten Proberunden. Während andere Spieler kleine Fahrfehler gnadenlos bestrafen, geht es hier deutlich lockerer zu. Und an die Steuerung hat man sich auch ganz schnell gewöhnt, auch als Anfänger.


Ewiges im Kreis fahren, wie Niki Lauda mal die Formel 1 bezeichnete, gibt es in „Onrush“ nicht, viel mehr geht es auf eher unbefestigten Pisten zur Sache. Bei den Rennen treten Sechserteam gegeneinander an, gewinnen kann man nur gemeinsam. In den vier Disziplinen sackt man die meisten Punkte ein, in dem man mit Nitro-Unterstützung gewagte Sprünge aneinanderreiht. Das Nitro füllt man auch, in dem man Gegner ausschaltet oder Bonustafeln einsammelt. Zudem bieten die verschiedenen Fahrzeugklassen gewisse Boni, mit denen man beispielsweise einem Teamkollegen zu einem Boost verhilft oder selbst als Dampframme alles von der Piste fegt. 


Nächste Spielvariante ist der „Countdown“, bei dem es darum geht, kleine Tore zu passieren, um zusätzliche Sekunden für das eigene Team zu sammeln. Wem die Zeit zuerst ausgeht, verliert. Beim Modus „Lockdown“ müssen bestimmte Zonen besetzt und somit erobert werden. „Switch“ hingegen  nutzt alle Fahrzeugklassen. Gestartet wird mit einem Motorrad, bei Verlust des Lebens geht es mit einer anderen Fahrzeugklasse weiter. Sind alle verbraucht, hat man verloren.

„Onrush“ ist ein solider Arcaderacer mit schicker Grafik und ansprechendem Sound. Zu einem echten Hit fehlen aber zusätzliche Spielmodi und Strecken, es wiederholt sich alles recht schnell und so kommt nach einigen Stunden bereits Langeweile auf. Das ist schade, denn die eingängige Steuerung und die Rennen mit den spektakulären Sprungeinlagen machen zu Beginn richtig viel Spaß, doch er lässt leider viel zu schnell nach. Da wäre sicher mehr drin gewesen.