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Im Jahr 1994 veröffentlichte Electronic Arts das Rennspiel „Need für Speed“ für PC, Playstation, 3DO und Sega Saturn. Die Mischung aus Tuning und Rennen auf öffentlichen Straßen kam bei den Spielern hervorragend an. Und so kamen im Laufe der Jahre immer weitere Fort- und Umsetzungen für die jeweils aktuellen Systeme heraus. Zuletzt war das beim Reboot „Need for Speed“ im Jahr 2015 für PC, Xbox One und PS4 der Fall. Für die gleichen Systeme ist nun das von Ghost Games entwickelte Spiel „Need for Speed: Payback“ veröffentlicht worden. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Neben den üblichen Rennen, allein oder im Multiplayer, bietet „Need für Speed: Payback“ auch eine Kampagne samt dazugehöriger Story. Eine Crew ist auf einem Raubzug, bei dem ein hochwertiges Fahrzeug entwendet werden soll. Der Spieler übernimmt hier wechselweise die Rollen der Team-Mitglieder. Doch es läuft ncht so wie geplant, denn das Team wird hintergangen und reingelegt. Verantwortlich dafür ist das örtliche Kartell mit dem Namen „The House“.


Diese ehrenwerte Gesellschaft will sich nicht nur das Kasino-Geschäft unter den Nagel reißen, auch die Straßenrennszene haben sie im Griff. Unser Team will sich dem entgegenstellen und sich zunächst Respekt durch erfolgreiche Rennen verdienen. Passenderweise finden sich in unserem Team Experten für Straße, Gelände, Beschleunigungsrennen und zum Driften, dazu gesellen sich eine Stuntfrau und ein Schrauber. Und so geht es von einem Rennen zum nächsten in der offenen Spielwelt während dazwischen die Story weitererzählt wird.


Zwar gibt es auch hier Mikrotransaktionen für echtes Geld, es lässt sich aber auch alles selbst erspielen. So gibt es für jeden Levelaufstieg ein Paket mit Credits, Tuningteilen oder anderen Extras. Neben den Rennen tunt man die eigenen Karossen oder sucht sich Beschäftigungen in der Stadt. So gibt es allerlei Bestmarken zu übertreffen, ob für den weitesten Sprung oder die größte Geschwindigkeit an einer Radarfalle. Man kann sich auch einfach auf die Suche nach Autowracks begeben.


Online gibt es die Wahl zwischen Straßen- und Geländerennen, das war es dann auch schon. Immerhin finden sich jederzeit genügend Gegner und die Rennen liefen durch die Bank flüssig.


Auf den ersten Blick macht „Need for Speed: Payback“ optisch einen tollen Eindruck. Doch schon bei den ersten Rennen fällt dem Spieler auf, dass die Landschaften leblos wirken und zudem trübt der oft sichtbare Grafikaufbau den Spaß. Am Sound hingegen gibt es kaum etwas auszusetzen, wenn man mal von der Synchro absieht, die eine völlig missratene Denglisch-Mischung darstellt. Das finden wohl nur 14jährige „tight“. Die Rennen selbst und das Tuning der Fahrzeuge machen allerdings richtig viel Spaß.