Der Sport Basketball wurde im Jahr 1891 von einem Kanadier erfunden, knappe 90 Jahre später tauchte er dann auch als Videospiel auf den heimischen Bildschirmen auf. Die Spieler bestanden aus einigen groben Pixeln und gingen auf dem Atari VCS auf die Jagd nach Körben. Im Jahr 2005 tauchte dann die ersten Ausgabe von NBA2K auf, aus dem Studio Visual Concepts und veröffentlicht von 2K Sports. Mit der Lizenz der nordamerikanischen Profiliga erschienen dann jährlich im Herbst aktuelle Ausgaben des Spiels. Seit einigen Wochen ist das Spiel „NBA2K16“ in den Läden. Wir haben es uns auf der Xbox One angesehen.

Kommen wir gleich zur größten Neuerung in der aktuellen Ausgabe des eigentlich konkurrenzlosen Basketball-Spiels. Erstmals hat es ein Story-Modus in das Spiel geschafft. Und der wurde von keinem Geringeren als Hollywood-Regisseur Spike Lee geschrieben. Der erhielt in diesem Jahr für sein Schaffen einen Ehrenoscar und hat im Jahr 1998 einen sehenswerten Basketball-Film inszeniert in dem unter Anderem Denzel Washington und NBA Star Ray Allen mitspielten. Und der Story-Modus in NBA2K16 erinnert durchaus an die Geschichte des Films. Der Spieler übernimmt die Rolle eines talentierten jungen Sportlers, genannt Freq, Abkürzung für Frequency Vibrations. Der wohnt im Großstadt-Ghetto, welchem er mit Hilfe seiner Leidenschaft Basketball entfliehen will. Doch bis zum NBA-Star ist es ein weiter Weg, schließlich geht Freq noch zur Highschool und muss sich neben seinem mit der Familie, Freunden und Agenten herumschlagen. Neben vielen sehenswerten Cut-Scenes wird natürlich auch gespielt, von der Sporthalle der Highschool geht es auf ein College um anschließend ein Rookie-Jahr zu starten.

Am Ende der Rookie-Season ist dann auch der Story-Modus beendet und der Karriere-Modus kann ganz normal weitergespielt werden. Da starten die regulären NBA-Saisons, es gibt Training, Sponsorensuche und viele Saison-Spiele. Gute Leistung wird mit Punkten belohnt, die sich wiederum in verbesserte Fähigkeiten investieren lassen.

Neben dem Karriere-Modus samt Story bietet NBA2K16 aber auch wieder sämtliche Variationen aus dem Vorjahr, etwa eine einelne Saison zu spielen, als General Manager sein Glück zu versuchen oder per Sammelkarten das eigene Dream-Team zusammenzustellen. Online kann in Ligen gespielt oder einzelne Spieler herausgefordert werden. Hier findet jeder Sportspiel-Fan den für ihn passenden Spiel-Modus.

Ansonsten wurde das Spiel überall ein wenig verbessert. Die Grafik und vor allem die Animationen sehen noch einen Tick geschmeidiger aus, als im Vorgänger. Die KI war auch nicht untätig und hat sichtbar dazugelernt und selbst der Ball hat eine überabeitete Physik spendiert bekommen. Die Präsentation der Spiele ist erneut unübertroffen. Die Spieler erkennt man auf den ersten Blick, die Spiele werden im Stil einer TV-Übertragung gezeigt und die Zuschauer gehen richtig mit und auch die Kommentatoren geben ihr Bestes.

Mit NBA2K16 hat 2K wieder einmal die Referenz für Sportspiele in diesem Jahr veröffentlicht. Der Story-Modus bringt ein wenig Drama ins Spiel, alles, was im letzten Jahr schon fast perfekt war, wurden wieder verbessert, wer sich für Sportspiele interessiert, kommt an NBA2K16 nicht vorbei, es gibt derzeit einfach nichts besseres.