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Das erste Spiel der Monster-Hunter-Serie erschien im Jahr 2004 für die Playstation 2, später folgten Umsetzungen für weitere Systeme. Mittlerweile umfasst die Serie vier Generationen mit zahlreichen Games, die insgesamt mehr als zwanzig Millionen mal verkauft wurden.Bereits im vergangenen November erschien in Japan mit „Monster Hunter X“ der bislang letzte Ableger der Serie, der nun auch bei uns unter dem Titel „Monster Hunter Generations“ für das 3DS von Nintendo zu haben ist.

Die Geschichte von „Monster Hunter Generations“ ist schnell erzählt. Der Spieler übernimmt die Rolle eines jungen Jägers, der in die Wykademie aufgenommen werden will, doch dafür muss er zunächst einige Aufträge erfüllen. Diese führen ihn von einem neuen Dorf als Startpunkt in verschiedene Ortschaften, die bereits aus den Vorgängern bekannt sind. Doch das sind nicht die einzigen Wiedersehen, die erfahrene Monster Hunter feiern können, denn auch so manch bekannte Kreatur taucht wieder auf, die ihre letzte Begegnung mit einem Jäger überlebt haben und dadurch so einiges dazugelernt haben. Aber auch allerlei neue Monster wollen gejagt werden.

Ansonsten bekommt es der Spieler mit dem altbewährten Spielprinzip zu tun. Man nimmt Aufträge an, sammelt Ressourcen und geht auf die Jagd nach Monstern, anfangs eher kleineren, später gigantisch großen Kreaturen. Mit dem gesammelten Material werden neue Waffen gebaut oder Rüstungen geschmiedet, die den eigenen Jäger stärker machen, was im Kampf gegen die ganz großen Viecher sicher kein Nachteil ist. Und allein mit der Sammelei nach Materialien und der Konstruktion neuer Ausrüstung kann man vielen Stunden verbringen.

Neu im Spiel ist die Qual der Wahl, die der Spieler bei der Entscheidung hat, welchen Jägerstil er spielen möchte. Vier davon stehen zur Auswahl, von denen zwei aber dem gewohnten Spielprinzip entsprechen. Neu dabei ist der Luftkampfstil, der den Hunter springen und dabei Angriffe ausführen lässt. Der Konterstil hingegen lässt den Spieler die Angriffe des Gegners abwarten, um sie zu blocken und mit einem Gegenangriff massiven Schaden auszuteilen. Dazu ist es nun erstmals möglich, die Felyne, Begleiter der Jäger zu spielen, die ebenfalls über spezielle Fähigkeiten verfügen.

Die Grafik orientiert sich zum größten Teil an den Vorgängern, hier wäre vielleicht eine kleine Verbesserung wünschenswert gewesen, was aber auch schon der einzige Kritikpunkt ist. Der Sound ist klasse, sowohl, was die Geräuschkulisse als auch was die Musik betrifft, die mit so manchem Ohrwurm aufwarten kann. Die Steuerung ist gewohnt erstklassig und die Mischung aus bekannten Inhalten und Neuerungen ist perfekt gelungen. „Monster Hunter Generations“ ist ein großartiges Spiel, dass den virtuellen Jäger wieder einmal viele Stunden an den 3DS fesseln wird.