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Es ist ja nicht so, dass der Klempner Mario und der rasende Igel Sonic nicht schon allein genug zu tun hätten, auch gemeinsam sind sie mal wieder unterwegs. Naja, einen Ausgleichssport sollte jeder haben und die beiden machen da keine Ausnahme. Und so nahmen sie im Jahr 2007 erstmals gemeinsam an den Olympischen Spielen teil, damals noch auf der Wii. Auf dem Nintendo DS ging es ein Jahr später auf die Medaillen-Jagd. Auf der Wii erschien dann 2009 „Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen“, eine Umsetzung für den DS gab es ebenfalls. Zwei Jahre später kam „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012“ an die Reihe, erschienen für Wii und erstmals für den 3DS. Und 2013 folgten dann wieder „Mario & Sonic bei den Olympischen Winterspielen Sotschi 2014“, nun auf der Wii U. Und nun steht „Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016“ für den 3DS in den Läden, bevor im Sommer die Umsetzung für die Wii U folgt.

Auf geht es nach Rio zu den Olympischen Spielen, hier gehen nicht nur Mario und Sonic auf die Jagd nach möglichst vielen Goldmedaillen, sondern auf der Mii, also der Avatar, des Spielers. Vierzehn olympische Disziplinen haben es in das Spiel geschafft, darunter Bogenschießen, Schwimmen, verschiedene Leichtathletikarten, aber auch Golf und Fußball. Golf ist in Rio übrigens seit 112 Jahren das erste Mal wieder dabei. Und diese Disziplinen komme schon fast wie Sportsimulationen daher, anstatt eher witzig präsentiert zu werden. Das lässt sich ändern, denn alle Disziplinen können auch als Plus-Wettbewerbe absolviert werden, mit einigen Extras, die die realen Sportarten garantiert nicht zu bieten haben.

So ein Power-up bei einem Laufwettbewerb ist schon ganz praktisch und hätte mir damals bei den Bundesjugendspielen sicher auch geholfen. Im Storymodus „Auf nach Rio“ muss dann der Mii des Spielers als Athlet herhalten. Vorher muss der Spieler sich entscheiden, ob er dem Team Mario oder Sonic beitritt, dementsprechend trainiert man mit Donkey Kong und Prinzessin Peach oder eben Knuckles und Co, bei den Gegners in den Disziplinen verhält es sich ebenso. Jeder Wettbewerb unterteilt sich in Qualifikation und Finale und bildet einen Tag bei den Olympischen Spielen. Weiter geht es aber erst, wenn man eine Goldmedaille gewonnen hat.

Neben den Wettbewerben macht der Mii die Sportstätten unsicher, unterhält sich mit anderen Figuren und entdeckt so manches Geheimnis. Und es wird fleissig in Mini-Spielen trainiert, hier winken Äpfel als Belohnung, die man in Outfits eintauschen kann, die wiederum verschiedene Attribute verbessern. Und wem das alles noch nicht genug ist, kann den Multiplayer-Modus verwenden, der zwar nur lokal funktioniert, aber immerhin nur ein Modul benötigt.

„Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: Rio 2016“ ist eine gelungene Sportspielsammlung mit vielen Extras, toller Grafik, die auch für die sehenswerte und auch hörenswerte Zuschauerkulisse gilt, schönem Sound und perfekter Steuerung. Die vielen Disziplinen und Mini-Games bieten eine Menge Abwechslung und machen das Spiel zu einem der besten Genre-Vertreter auf dem 3DS. Da bin ich schon gespannt auf die Fassung für die Wii U.