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Im Jahr 1998 veröffentlichte Nintendo das von Hudson Soft produzierte Spiel „Mario Party“ für die Kondole Nintendo 64. Das Game kam als virtuelles Brettspiel mit zahlreichen Mini-Spielen daher. Auch die ersten beiden Fortsetzungen erschienen für den N64, danach war der GameCube an der Reihe, für den die Teile vier bis sieben erschienen, Nummer acht und neuen kamen für die Wii und der zehnte Teil für die WiiU. Aber auch Nintendos Handhelds wurden nicht außer Acht gelassen, 2005 erschien „Mario Party Advance“ für den Game Boy Advance, 2007 folgte „Mario Parts DS“ für den NDS und „Mario Party: Island Tour“ erschien 2014 für den 3DS. Seit einigen Tagen ist nun ein weiterer Ableger der Serie, „Mario Party: Star Rush“ für den 3DS erschienen.

„Mario Party“ war seit jeher ein Spiel, dass nur mit anderen zusammen Spaß macht, wer setzt sich auch schon allein an ein Brettspiel? Und so ist der Großteil der sieben Spielmodi auch für Multiplayer ausgelegt. Drei davon können als Download-Spiel gezockt werden, kommen aber deutlich abgespeckt daher. Eine weitere Möglichkeit, wenn nur ein Modul vorhanden ist, ist die Party-Guest Version des Spiels, die kostenlos im eShop von Nintendo heruntergeladen werden kann. Hiermit lassen sich alle Modi spielen.

Einer davon ist die Toad-Tour für vier Spieler. Hier gilt es, einige Bosse zu besiegen, die Anzahl variiert je nach Spielbrett, und deren Sterne abzustauben. Immer wieder werden Partner auf das Spielfeld gesetzt, die eingesammelt werden können und bei den Kämpfen ganz hilfreich sind. Zudem gibt es dadurch noch einen Extra-Würfel. Besonderheit in diesem Modus ist, dass alle Spieler gleichzeitig würfeln und so deutlich mehr Spannung aufkommt.

Bei Ballon-Jagd geht es darum, möglichst viele Luftballons einzusammeln. Nach einem eingesammelten Ballon sorgt ein Mini-Spiel für Abwechslung. In Vor und zurück muss man einfach nur das Spielfeld überqueren, was aber nicht so leicht ist, wie es sich anhört, denn so manche Fall macht das Spielfiguren-Leben schwer. In Musik-Bühne geht es darum, im Rhythmus von einigen Musikstücken die richtigen Tasten auf dem Touchscreen zu drücken. Jedoch passen die dadurch erzeugten Töne überhaupt nicht zum Lied, damit ist dieser Modus durchgefallen. Der nächste Modus, Buu-Huus-Blöcke ist ein klassisches Puzzle-Spiel, bei dem Zahlen in der richtigen Reihenfolge aneinandergefügt werden müssen.

Absolutes Highlight des Spiels ist für mich das Münzenrennen. Hier geht es darum, auf einem größeren Brett sieben Runden zu laufen. In jeder Runde wartet ein Mini-Spiel, das über sechzig Sekunden läuft, in denen man Münzen sammelt. Pro Goldstück darf man dann ein Feld weiterziehen. Würfel werden also nicht gebraucht. Insgesamt zwölf verschiedene Mini-Spiele sorgen hier dafür, dass es nicht langweilig wird, und die machen auch durch die Bank großen Spaß.

Einige Spielmodi müssen erst freigeschaltet werden, das geht aber einfach durch Spielen. Auch weitere Charaktere können freigespielt werden. Auch die amiibo Figuren können in jedem Modus genutzt werden und haben dort jeweils eine andere Funktion.

Bis auf einen hat mir jeder Spielmodus von „Mario Party: Star Rush“ sehr gut gefallen, die Mini-Games sind klasse und machen durch die Bank Spaß. Die Grafik schaut kunterbunt und hübsch aus, der Sound ist gewohnt gut und die Steuerung kinderleicht. Die schönste Neuerung ist allerdings der Gäste-Modus, mit dem sich Freunde eine kostenlose Version herunterladen können, wenn sie kein eigenes Modul haben. Tolles Spiel und sicher eines der besten der Serie seit vielen Jahren.