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Im Jahr 1993 brachte der Verlag Wizards of the Coast ein neues Sammelkartenspiel auf den Markt, „Magic: The Gathering“, das in Deutschland zu Beginn unter dem übersetzten Titel „Magic: Die Zusammenkunft“ verkauft wurde. Diese Art von Spiel war damals etwas ganz neues, denn es war das erste seiner Art, während es heute unzählige Varianten davon gibt. Bis heute wurden mehr als 14.000 verschiedene Karten veröffentlicht. 


Das Spiel richtete sich vor allem an Rollenspieler, speziell aus der Pen&Paper Szene. Da dort die Partien viele Stunden dauerten, sollte Magic als schnelle Alternative für zwischendurch dienen. Zwei oder mehr Spieler übernehmen hier die Rolle eines Zauberers, sogenannten Weltenwanderern. Das vom Spieler zusammengestellte Deck entspricht dem Wissen des Zauberers und entscheidet darüber, welche Magie er gegen seine Gegner einsetzen kann. Der Spieler startet mit in der Regel zwanzig Lebenspunkten und sieben aus dem gemischten Deck gezogenen Karten. Ziel ist es, durch geschicktes Ausspielen der Karten die Lebenspunkte der Gegner auf Null zu bringen und somit das Spiel zu gewinnen. Pünktlich zum 25jährigen Jubiläum des Spiels wurde Dominaria veröffentlich, ein Kartenset, dass quasi ein Remake des allerersten Sets darstellt.


Vor 25 Jahren erfand Richard Garfield Magic: The Gathering – das Kartenspiel, dass das Genre der Strategiespiele für immer verändert hat. Nach der Entdeckung vieler neuer Welten, darunter Amonkhet, Ixalan, Kaladesh, Innistrad und Mirrodin, kehrt das neueste Set Dominaria zu den Ursprüngen von Magic zurück. Dominaria war das Setting des allerersten Sets von Magic: The Gathering und ist von ganz besonderer Bedeutung, denn alles was in dieser Welt geschieht, kann direkte Auswirkung auf das restliche Multiversum haben.


Tausende neue Spieler hatten bereits während des überaus erfolgreichen Magic Open House-Wochenendes die Gelegenheit, das Spiel zu entdecken. Nach dem rekordbrechenden Pre-Release Event, bei dem Spieler das Set zum ersten Mal erleben durften, ist Dominaria nun für jedermann erhältlich. 


Die Geschichte von Dominaria beginnt kurz nach dem Kampf mit dem legendären Drachenältesten Nicol Bolas. Zu diesem Zeitpunkt trafen sich die Wächter auf Dominaria, abgesehen von Jace, der immer noch auf Ixalan gefangen ist. Die Niederlage und die anschließende waghalsige Flucht beeinflussten den Zusammenhalt der Gruppe negativ, so dass sich diese nach einem dramatischen Streit spaltete. Jhoira entschied sich dafür, die legendäre Wetterlicht zurückzubringen, um die Kabbalisten des Dämon Belzenlok zu bekämpfen. Dafür rekrutierte sie auch Raff und Shanna, Nachkommen der legendären Helden von Dominaria, Commander Gerrard Capashen und Captain Sisay. 


Im neuesten Set kehren die Spieler zu den Ursprüngen von Magic zurück: alle 269 Karten des Sets sind voller Anspielungen an die Vergangenheit von Dominaria und die Anfänge von Magic: The Gathering. Neben vergessenen Helden, legendären Orten und Neuauflagen von historisch bedeutsamen Karten, können Langzeitfans zudem jede Menge “Easter Eggs” entdecken. Die Geschichte ist auch in den Hauptmechaniken des Sets erkennbar wie beispielsweise der Wiedereinführung der Bonus-Mechanik – eine Fähigkeit, bei der Spieler optional zusätzliche Kosten beim Wirken eines Zauberspruches bezahlen können, um von speziellen Bonuseffekten zu profitieren. Sagen dagegen sind brandneue Verzauberungen, die von Schlüsselmomenten in der Geschichte des Multiversums inspiriert sind, und über drei Züge aktiviert werden. Die Kategorie der historischen Karten ist ebenfalls neu und betrifft Artefakte, Sagen und legendäre Karten. Spielt man ein Deck, das die reichhaltige Geschichte dieser Welt ehrt, erhält der Spieler einen Vorteil. Und es gibt noch jede Menge weitere Neuerungen in Dominaria wie beispielsweise aufregende Fähigkeiten und grafische Neuerungen. 

Als Magic vor 25 Jahren erstmals veröffentlicht wurde, hat mich das Spiel gleich in den Bann gezogen. Die neue Art von Kartenspiel schlug bei mir und meinen Freunden ein wie eine Bombe. Sonst verbrachten wir die Abende eher mit „Dungeons & Dragons“ oder „Das Schwarze Auge“, aber nun wurden Karten gesammelt, getauscht und Duelle ausgetragen. Viele Jahre später ließ das Interesse langsam nach und die Kartensammlungen wurden verkauft oder landeten in einer Kiste auf dem Dachboden. Bis ein Paket mit den neuen Karten des Dominaria-Sets eintraf. Mich hat gleich wieder das alte Magic-Fieber infiziert und einigen Freunden von damals ging es genauso und nun wird wieder regelmäßig gespielt und ich muss sagen, „Magic: The Gathering“ hat absolut nichts von seiner Faszination verloren. Das Spiel ist hervorragend für Einsteiger geeignet, ist aber auch komplex genug für erfahrene Spieler. Zudem sind die Karten wunderschön gestaltet. Ich kann euch nur empfehlen, wieder einzusteigen oder vielleicht zum ersten Mal einen Blick auf dieses geniale Sammelkartenspiel zu werfen, es lohnt sich.