Kirby, saugstärkster Charakter der Nintendo-Familie, existiert bereits seit 1992. Das erste Spiel „Kirby's Drem Land“ erschien noch für den GameBoy. Im Laufe der Jahre erschienen nicht nur Mangas und Animes von Kirby, sondern auch regelmäßig neue Games für die jeweils aktuellen Nintendo-Konsolen und Handhelds. Nun steht mit „Kirby und der Regenbogenpinsel“ der erste Auftritt von Kirby auf der WiiU in den Läden und wir haben uns das Spiel angeschaut.

Es hätte alles so schön sein können, im wunderschön bunten Dream Land, der Heimat von Kirby und seinen Freunden. Doch so eine gewisse Tonia macht den Bewohnern einen dicken Strich durch die Rechnung und klaut einfach so sämtliche Farbstoffe und schafft sie nach Septonia, ihre eigene Heimat. Da ohne Farbe alles ziemlich fade ausschaut, macht sich Kirby auf den Weg, um die Farbstoffe wiederzubeschaffen.

Und jetzt spielt „Kirby und der Regenbogenpinsel“ seine größte Stärke aus, die Steuerung, die das Pad nutzt, wie kein Spiel zuvor, vielleicht mit Ausnahme von Ubisofts „ZombiU“. Um Kirby zu bewegen, muss sich dieser auf Regenbogenseilen befinden, und die malt der Spieler auf den Touchscreen des Pads. So weicht man nicht nur Hindernissen aus, sondern räumt auch Gegner aus dem Weg. Doch Vorsicht ist geboten, denn der Vorrat an Garn ist nicht unbegrenzt und es löst sich nach einer Weile auch wieder auf.

Das Spiel ist in knapp 30 Level unterteilt, die wiederum in sieben Spielwelten angegangen werden können. Dabei ist für jede Menge Abwechslung gesorgt, denn jede dieser Themenwelten hat ihre besonderen Eigenheiten. Um die Level zu meistern ist auch wieder Kirby's Verwandlungsgeschick gefragt, dass man ja aus vielen Vorgängern der Serie kennt.

Hat der Spieler alle Level gepackt, wobei der Schwierigkeitsgrad hier stetig ansteigt, warten 40 Herausforderungen auf ihn, dazu können Schatztruhen und Figuren gesammelt werden, die Musikstücke der Jukebox freischalten und davon gibt es satte 120 Titel. Und auch die amiibo Figuren können hier genutzt werden.

Wer nicht gern allein spielt, kann mit bis zu drei Freunden auch im Koop-Modus spielen. Und erst hier kommt die kunterbunte Welt, die scheinbar aus Knete besteht, richtig zur Geltung, denn im Solo-Modus schaut man kaum auf den Fernseher, sondern fast ausnahmslos auf das Pad.

Endlich mal wieder ein Spiel, dass die vielfältigen Möglichkeiten des Gamepads der WiiU wirklich nutzt. Und das macht „Kirby und der Regenbogenpinsel“ richtig gut. Die Grafik schaut herrlich aus und der gelungene Soundtrack würde sich auch auf dem MP3-Player nett anhören. Der Schwierigkeitsgrad beginnt recht einfach, wird dann aber deutlich knackiger. Tolles Spiel, dass ich jedem WiiU-Besitzer ans Herz legen möchte. Es lohnt sich.