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Seit im Jahr 1992 das Spiel „Kirby's Dream Land“ für Nintendos GameBoy erschienen ist, sind einige Jahre ins Land gezogen. Seit dem sind zahlreiche Fortsetzungen und Ableger des Spiels erschienen, für die jeweils aktuellen Spielsysteme von Nintendo. Bereits vor zwei Jahren bekam der 3DS sein eigenes Kirby-Spiel mit „Kirby: Triple Deluxe“, nun steht mit „Kirby: Planet Robobot“ das zweite Spiel für Nintendos tragbare Konsole in den Läden. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Die Story des Spiels ist schnell erzählt, die Roboter-Armee leidet auf ihrem eigenen Planeten unter akutem Ressourcenmangel, während die Bewohner von Dream Land diesbezüglich aus dem vollen schöpfen können. Also starten die Maschinen einen Angriff auf das beschauliche Land, dem der König nur wenig entgegensetzen kann. Und so liegt es an Kirby und Meta-Knight, ihre Heimat zu retten.

Das Spiel ist unterteilt in sechs Welten, die wiederum in einzelne Level aufgeteilt sind. Ziel in den ersten fünf Welten ist es, einen Andockort des feindlichen Raumschiffs zu befreien und die Feinde dort zu besiegen. Dabei gilt es Roboblöcke zu sammeln, die nicht nur ein Extra-Level öffnen, sondern auch dringend gebraucht werden, um im letzten Level die Firewall zu öffnen, die zwischen unserem Helden und dem Endboss steht. Und wem diese Sammelei noch nicht reicht, der kann auch in jedem Level nach 200 Stickern Ausschau halten. Es gibt also genug zu tun.

Kirby hat für die anstehenden Kämpfe natürlich wieder seine Spezialität dabei. Er kann seine Gegner einsaugen und ihre Fähigkeiten kopieren und wird so ein Schwert-Kämpfer oder Schütze. Auch Roboter-Anzüge verleihen dem kugeligen Helden neue Fähigkeiten und sind hilfreich gegen die feindlichen Truppen. Hin und wieder verwandelt sich dieser Anzug sogar, zum Beispiel in ein Raumschiff, das Kirby steuern kann.

Wer den Storymodus durchgespielt hat und keine Lust auf Sammelei, kann sich einen der weiteren Modi zu Gemüte führen. Da gibt es zunächst Kirbys 3D Arena, hier gilt es in drei Spielstufen eine ganze Reihe von Gegnern aufzusaugen, möglichst ohne Schaden zu nehmen, denn nur so gibt es eine hohe Punktzahl. Als weiterer Spielmodus steht Kirbys Teamjagd von Anfang an zur Auswahl. Hier muss Kirby eine bestimmte Fähigkeit wählen, mit der er dann einen von acht Endbossen besiegen muss. Helfen tun ihm dabei ein bis drei Mitspieler, die das 3DS übernimmt oder man spielt zusammen mit Freunden über den lokalen Multiplayer-Modus. Nach dem Meistern dieser Modi werden weitere freigeschaltet.

Die Grafik von „Kirby: Planet Robobot“ schaut schick aus, was auch für den 3D-Effekt gilt, der hier gut eingesetzt wurde. Der Sound kann mit einigen neuen Ohrwürmern und bekannten Stücken der Serie überzeugen. Die Steuerung ist, wie von den vorherigen Spielen gewohnt, nahezu perfekt umgesetzt. Als Kirby-Fan der ersten Stunde hat mich auch „Kirby: Planet Robobot“ begeistert. Tolles Spiel.