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Bereits vor einem Jahr erschien das Spiel „In Fear I Trust“ für Android und iOS Geräte. Der Publisher 1C Company hat das Adventure nun auch für Windows über Steam veröffentlicht. Und da gibt es auch einen Vorteil für die Spieler. Mussten sie im vergangenen Jahr darauf warten, dass neue Episoden des Spiels veröffentlicht werden, sind nun alle vier sofort zu haben. Wir haben uns das Spiel angesehen.

Trotz Frau und Kindern meldet sich die Hauptfigur des Spiels freiwillig als Versuchsperson für ein Experiment, bei dem offenbar das Gedächtnis manipuliert wird. Als nächstes erwacht er in einer Art Gefängniszelle und scheint völlig allein in einer größeren Anlage zu sein. Die Tür der Zelle lässt sich leicht knacken und er kann beginnen den Komplex zu durchsuchen. Dabei stösst er immer wieder auf Dokumente und Videos, die Licht in das Dunkel um die Experimente bringen. Am Ende der ersten Episode kann unsere Hauptfigur die Anlage verlassen.

Ab der zweiten Episode wird die Vergangenheit unseres „Helden“ beleuchtet. Da geht es zurück in die Schulzeit oder in eine Stahlfabrik. Wie auch in der ersten Episode wird auch in den folgenden nach Hinweisen gesucht, die den Spieler über die Vergangenheit der Figur aufklären. Wie die einzelnen Episiden wirklich zusammenpassen, ist allerdings bis zum Schluss nicht wirklich klar. Jedoch werden die Episoden qualitativ immer besser, die vierte scheint die aufwändigste geworden zu sein.

Natürlich gibt es kein Adventure ohne Rätsel und Puzzles, die gibt es auch hier zu Hauf. Mal werden Schlösser geknackt, als müssen Schaltkreise repariert werden, all das kommt in kleinen Minispielchen daher, die allerdings nicht sonderlich schwer zu lösen sind. Nicht ganz gelungen ist die Steuerung, die war auch schon das Manko der Mobilversion des Spiels. Alles ist ein wenig hakelig und mit der Maus den richtigen Punkt zu treffen ist manchmal eher Glückssache.

„In Fear I Trust“ überzeugt vor allem mit der stetig vorherrschenden, beklemmenden Atmosphäre, die durch Grafik und Sound nochmals untermalt wird. Eine echte Lösung zum Ende des Spiels hätte dem ganzen aber gut getan, so hat man das Gefühl, das etwas fehlt. Insgesamt sollte man das Spiel in etwa vier Stunden beendet haben. „In Fear I Trust“ ist ein nettes kleines Adventure, trotzdem hat der Spieler jederzeit das Gefühl, hier wäre deutlich mehr drin gewesen.