Nextgengamers net
Games, Movies and more
 
 
 

Das erste Spiel der Reihe „Pikmin“ erschien bereits 2001 für den GameCube von Nintendo. Eine Umsetzung folgte später für die Wii und 2013 erschien Teil drei für die WiiU. Nun steht mit „Hey! Pikmin“ das erste Spiel der Reihe für den 2DS/3DS in den Regalen. Wie haben uns die Mischung aus Echtzeitstrategie und Erkundungsspiel angesehen.


Captain Olimar, den wir schon aus den Vorgängern kennen, ist auf einem blauen Planeten abgestürzt, den der Spieler nun erkunden kann. Steuern tut man den kleinen Kerl mit dem Schiebepad, alle anderen Aktionen löst man per Stylus auf dem Touchscreen aus. Dazu gehört das Werfen der Pikmins oder die Aktivierung des Jetpacks.


Ziel des Spiels ist es, das havarierte Raumschiff wieder zu reparieren und vom Planeten zu entkommen. Dazu sind 30.000 Einheiten der Ressource Glitzernüsse von Nöten. Diese finden sich überall in den Leveln, einige findet man direkt, andere durch verschiedene Alltagsgegenstände. Kommen wir zu den hilfreichen Pikmin, von denen sich in jedem Level genau so viele finden lassen, wie man zum Abschluss braucht. Wie in den Vorgängern kommen sie mit den speziellen Eigenschaften wie Feuerfestigkeit, Stromresistenz, Schwimmen, Fliegen oder Festigkeit daher, was durch die Farben Rot, Gelb, Blau, Rosa und Felsgrau ausgedrückt wird.


Die Level sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet und kommen abwechslungsreich daher. Für einen erfreulich hohen Wuselfaktor sorgen die stets fleißigen Pikmin. Allerdings könnte der Schwierigkeitsgrad durchaus ein Tick höher ausgefallen sein. Erfahrene Spieler werden keine Probleme mit den Rätseln haben, dafür eignet sich das Game aber auch für jüngere Spieler.


Hat der Spieler am Ende eines Levels noch Pikmin übrig, kann er sie im Pikmin-Park verteilen. Der ist in verschiedene Bereiche eingeteilt und belohnt den Besucher mit einigen versteckten Gegenständen, die ebenfalls das Glitzernüsse-Konto füllen.


Auch einige amiibo-Figuren, etwa von Splatoon oder Animal Crossing lassen sich nutzen und schalten Mini-Level frei, die ebenfalls ein paar Glitzernüsse bringen. Für den Abschluss des Spiels sind diese aber nicht nötig.


Die Umstellung der 3D-Welten von den Konsolen auf einen 2D-Plattformer auf dem Handheld ist gut gelungen und war für den kleinen Bildschirm sicher die richtige Entscheidung. Die Level bieten einiges an Abwechslung, die Pikmin sind knuffig wie eh und je und auch an Grafik und Sound gibt es nichts auszusetzen. Für erfahrene Gamer ist das Spiel allerdings schlicht zu leicht und bietet kaum eine Herausforderung. Hier wäre ein weiterer Schwierigkeitsgrad nett gewesen.