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Bereits seit 1996 gibt es die Spieleserie „Harvest Moon“, das erste Game erschien für das Super Nintendo Entertainment System. Im Laufe der Jahre erschienen Fort- und Umsetzungen für die jeweils aktuellen Systeme wie Game Boy, PlayStation, PS2, GBA, GameCube, DS, Wii, PSP, 3DS und WiiU. Nun ist mit „Harvest Moon: Das verlorene Tal“ ein weiterer Ableger der Serie für das 3DS von Nintendo erschienen. Wir haben uns mal wieder der Landwirtschaft gewidmet.

Wer schon einmal ein Spiel der Serie ausprobiert hat, weiß, worum es geht. Der eigene Bauernhof wird durch Pflanz- und Erntearbeiten gestaltet und schafft so einen schönen Lebensraum für die eigene Spielfigur und die Bewohner des Ortes. Doch diesmal kommt es ein wenig kälter daher, denn der Verlust der Kräfte bei der Ernte-Göttin hat der Gegend starken Frost beschert, dagegen muss etwas unternommen werden.

Neben dem Bestellen der eigenen Felder kommen immer wieder Dorfbewohner mit neuen Aufgaben vorbei, mit einigen kann auch Handel betrieben werden. Das ist auch nötig, denn eine Möglichkeit, das Dorf selbst zu besuchen, gibt es nicht. Trotzdem gibt es genug zu tun und die Romantiker unter den Spielern können wieder um einen Partner werben und schließlich heiraten.

Neu im Spiel ist die Möglichkeit, die eigene Umgebung zu bearbeiten und in die gewünschte Form zu bringen. Hier wären aber ein paar mehr Möglichkeiten angebracht gewesen, so beschränkt es sich darauf, Vertiefungen, Erhöhungen und Ebenen zu schaffen.

Die Steuerung geht während des ganzen Spiels gut von der Hand und kommt mir noch eingänglicher vor, als bei den Vorgängern. Grafisch schaut das Spiel ein wenig trister aus, was aber eher am ständigen Winter liegt. Der Sound ist in Ordnung und hat wieder ein paar ohrwurmverdächtige Stücke dabei. Die wuselige Optik des Gamesplays ist ja schon aus den Vorgängern bekannt. Alles in allem ist „Harvest Moon: Das verlorene Tal“ ist ein nettes Spiel, hätte aber sicher ein wenig mehr Neuerungen vertragen können.