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Im Jahr 2012 veröffentlichte Bethesda Softworks das vom fanzösischen Team Arkane Studios entwickelte Stealth-Actionspiel „Dishonored: Die Maske des Zorns“ für die Konsolen Xbox 360 und PS3, sowie PCs. Vor zwei Jahren erschien eine Neuauflage für die Xox One und PS4. Vom gleichen Entwickler kam 2016 die Fortsetzung unter dem Titel „Dishonored 2: Das Vermächtnis der Maske“ für Xbox One, PS4 und PC auf den Markt. „Dishonored 2: Der Tod des Outsiders“ war von Beginn an als Stand-Alone-Addon geplant, das bedeutet, es ist von der Story her kein eigenständiges Spiel, sondern folgt auf die Handlung des zweiten Teils. Es kann aber ohne das Hauptspiel gespielt werden. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Der Spieler übernimmt hier die Rolle von Billie Lurk, die Handlung spielt, wie auch schon beim Hauptspiel, in der Stadt Karnaca. Ziel des Spiels ist der Titel gebende Tod des Outsiders. Dafür müssen aber allerhand Vorbereitungen getroffen werden. Jedoch sollte der Spieler neben der Story auch die Nebenmissionen nicht außer Acht lassen. Denn diesen bringen Geld und Artefakte ein.


Artefakte wiederum werden für das Crafting-System benötigt. So können nach und nach die Eigenschaften von Billie verbessert werden. Zwar können die Talente von Billie Lurk nicht direkt erhöht werden, doch dafür hat er ein ganz neues Talent spendiert bekommen. Er kann mit Ratten kommunizieren. Wie wir wissen, kommen die Nager ganz schön viel rum und haben so sehr viele Informationen, die sie ihrem menschlichen Freund mitteilen können.


Aber das ist noch nicht alles. Er hat auch eine Art Röntgenblick und kann sich auch in verschiedene NPCs verwandeln. Sehr praktische Eigenschaften, vor allem, wenn man einen Beruf wie Lurk hat. Und so schleicht Billie durch die Stadt, teleportiert sich und bringt den einen oder anderen Gegner um die Ecke. Viele aus dem Vorgänger bekannte Ecken der Stadt werden besucht, es gibt aber auch einige unbekannte Ecken zu entdecken.


Das Spiel bietet zwei unterschiedliche Enden, die zum erneuten Durchspielen motivieren.


„Dishonored 2: Der Tod des Outsiders“ ist ein nettes Addon, das mit einer gelungenen Storyerweiterung aufwartet und ansonsten nahtlos an das Hauptspiel anknüpft. Grafik, Sound und Steuerung sind wie beim Hauptspiel sehr gut und die neuen Eigenschaften des Hauptprotagonisten machen richtig viel Spaß, besonders, wenn Billie mit den Ratten spricht. Es ist natürlich eine feine Sache, dass man das Addon als Stand-Alone Spiel veröffentlicht hat, allerdings sollte man die beiden Vorgänger ohnehin zuerst gespielt haben, um der Story wirklich folgen zu können, somit hätte eigentlich auch ein DLC gereicht.