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Die Reihe „Die Sims“, von der bislang vier Teile erschienen sind, ist die erfolgreichste für PCs überhaupt, mehr als 175 Millionen Spiele wurden verkauft. Der vierte Teil der Serie kam 2014 in die Läden und wurde bislang mit unzähligen Erweiterungspacks und Addons aufgestockt. So gibt es immer etwas Neues zu tun und zu entdecken. Mittlerweile wurde das Spiel, erweitert um einige Funktionen, auch für die aktuelle Konsolengeneration Xbox One und PS4 veröffentlicht. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Wer das Spiel schon auf dem PC gespielt hat, dürfte sich ohne Probleme zurechtfinden. Für alle anderen stehen unzählige Tipps und Tutorials zur Verfügung, von denen man gerade zu Beginn aber fast erschlagen wird. Da fällt es schon schwer, sich hier alles gleich zu merken. Zunächst steht aber ohnehin erst mal die Erschaffung des eigenen Sims an. Geschlecht, Alter und Name wird ausgesucht, dann geht es an das Aussehen. Und hier kann man durchaus schon locker die ersten Stunden des Spiels verbringen, denn die Optionen, von der Frisur über den Augenabstand bis zur Größe der Hüften kann alles ausgewählt und angepasst werden. Und hat man seine Sim fertig, geht es mit der Kleidung weiter, erneut mit einer gigantischen Auswahl an Klamotten für die Arbeit, die Freizeit, zum Ausgehen oder für den Sport.


Dann steht die Wahl eines Zuhauses an. Entweder wird ein bestehendes Häuschen, möbliert oder unmöbliert, gekauft oder nur ein Grundstück, um ein eigenes Heim zu errichten. Richtig geraten, auch hier sind die Möglichkeiten beinahe unerschöpflich. Allerdings beschränkt sich das Leben des Sims auf seine direkte Umgebung, eine offene Welt, wie in der PC-Version, gibt es hier nicht. Aber auch so gibt es immens viel zu tun. Immerhin muss man seinem Sim dabei helfen, sein Leben zu meistern. Von der Jobsuche, der Zubereitung von Mahlzeiten bis zum rechtzeitigen Gang zur Toilette, und soziale Kontakte wollen auch aufgebaut und gepflegt werden.


Die jeweilige Stimmung des Sims hat nun direkte Auswirkungen seiner Taten, etwa der Interaktion mit anderen Sims. Das schafft als Ausgleich zum beschränkten Lebensraum ungeahnte Möglichkeiten. Manchmal macht es aber auch einfach nur Spaß, seinen Sim dabei zu beobachten, wie er oder sie versucht, das Leben zu meistern.


„Die Sims 4“ auf dem PC gehört zu meinen absoluten Lieblingsspielen und so war ich auf die Konsolenversion ziemlich gespannt. Jedoch gibt es hier einige Abstriche in Kauf zu nehmen. Sei es die arg eingeschränkte Spielwelt, oder die Steuerung, die nicht wirklich optimal ist, da sie eben auf Steuerung mit einer Maus ausgelegt ist. An Grafik und Sound gibt es nichts auszusetzen. Allerdings lohnt sich ein Kauf nur, wenn man die PC-Version nicht hat, vor allem, wenn noch ein paar Erweiterungenn dazugehören. Bei den Konsolenversionen wird man für diese nämlich erneut, und nicht zu knapp, zur Kasse gebeten. Kein schlechtes Spiel, aber der PC-Version deutlich unterlegen.