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Im September 2014 veröffentlichte Activision das von Bungie entwickelte MMOFPS „Destiny“. Das Spiel kam bei den Gamern ebenso gut an wie bei den Kritikern und wurde mit zahlreichen Awards ausgezeichnet. Lediglich die hin und wieder auftretenden Serverprobleme sorgten für Kritik. Nun steht seit einigen Wochen  der Nachfolger „Destiny 2“ für die Xbox One und die PS4 in den Läden, eine PC-Version soll zum Ende des Monats folgen. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.


Zu Beginn der Kampagne hat der Spieler mal wieder die Qual der Wahl. Er muss sich für eine Klasse, wie Jäger oder Warlock, entscheiden und dann das Aussehen des eigenen Charakters anpassen. Dann geht es auch schon im Turm der Hüter zur Sache. Denn dieser Rückzugsort wird angegriffen und erobert, während die Hüter zur Erde fliehen, wo sie sich auf der Farm sammeln, ein improvisiertes Camp. Der Spieler ist der Auserwählte und die einzige Hoffnung im Kampf gegen Dominus Ghaul und seine Invasonstruppen.


Die Missionen für den Spieler wurden hier wesentlich besser in die Story eingebunden als noch im ersten Teil und der Spieler fühlt sich wie der Hauptdarsteller in einem guten Science-Fiction-Streifen. Dabei führen uns die Aufgaben in abwechslungsreiche Areale und Planeten, die immer wieder Überraschungen verbergen. Dazu gesellen sich jede Menge Nebenmissionen und hin und wieder offene Events, in denen man mit anderen Spielern kooperiert, was auch ohne Absprachen erstaunlich gut funktioniert.


Wer schon den Vorgänger gespielt hat, kommt auch hier wieder sofort mit der nahezu perfekten Steuerung zurecht. Und so machen die unzähligen Feuergefechte gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Gegner richtig viel Spaß. Nach und nach steigt der eigene Charakter dann bis zur Maximalstufe 20 auf, verbessert seine Attribute und Fähigkeiten. Auch die Ausrüstung und Bewaffnung lässt sich dank jeder Menge Loot immer wieder verbessern und austauschen. Weiterhin werden Einsätze mit Münzen belohnt, mit denen man Engramme erwerben kann, die wiederum Rüstungs- und Waffenteile verbergen können.


Neben der Kampagne kann auch der Multiplayerpart überzeugen. Hier kann im PvP gegeneinander oder im Kooperationsmodus miteinander gespielt werden.


„Destiny“ war ein wirklich gelungenes Spiel, aber „Destiny 2“ übertrifft den Vorgänger in jeder Hinsicht. Bei Grafik und Sound wurde noch einmal draufgesattelt, die rund acht Stunden dauernde Kampagne ist atemberaubend spannende und auch die Multiplayerparts können überzeugen. Dazu gesellt sich eine rundum gelungene Steuerung, eine imposante Präsentation der Story und nicht zuletzt ein Grammy verdächtiger Soundtrack. In seinem Genre hat sich „Destiny 2“ unsere Höchstwertung redlich verdient.