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Im Jahr 2006 kam der Pixar-Film „Cars“ in die Kinos. Besonderheit war, dass alle Charaktere im Film Autos sind, die sich wie Menschen der Tiere benehmen. Hauptdarsteller war Lightning McQueen, im Original synchronisiert von Owen Wilson, in der deutschen Version von Daniel Brühl. Fünf Jahre später folgte „Cars 2“ und in diesem Jahr kam „Cars : Evolution“ in die Kinos. Passend zum Film brachte Warner Bros. Interactive Entertainment das Spiel „Cars 3 – Driven to Win“ für Xbox One, Xbox 360, PS4, PS3, Wii U und Switch in die Läden. Wir haben ein paar Proberunden mit der Version für die Xbox One gedreht.


Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es im Spiel, wie auch im Film, um Autorennen. Zwischen den Rennen wird eine kleine Story in animierten Szenen erzählt. Und wenn man die ersten Runden auf der Rennstrecke dreht, fällt einem unweigerlich die Ähnlichkeit zu „Mario Kart“ auf, dem ungekrönten König der Fun-Racer.


Wir erinnern uns an den ersten Film, Lightning McQueen war die absolute Nummer eins im Rennzirkus. Doch das ist rund zwölf Jahre her und der gute alte Lightning ist schon fast ein Oldtimer. Eine völlig neue Generation bestimmt das Geschehen auf der Rennstrecke. Das ist die Grundgeschichte, die aber eher nebensächlich ist, denn hier geht es um die Rennen. Die Strecken sind dabei denen aus dem aktuellen Film nachempfunden, was für die jungen Spieler nach einem Kinobesuch natürlich ein echtes Highlight ist.


Natürlich darf man hier keine Tuning-Möglichkeiten wie bei „Forza 7“ oder „F1 2017“ erwarten, immerhin richtet sich das Spiel an die ganz jungen Gamer. Immerhin gibt es zwanzig verschiedene Fahrzeuge, die sich zwar optisch grundlegend unterscheiden, sich aber völlig gleich fahren lassen. Bei den Rennen fällt auch der allseits beliebte Gummiband-Effekt auf. Egal wie man fährt, die Verfolger kleben einem immer am Heck. Kommt man mal von der Piste ab, warten sie brav, bis man wieder aufgeschlossen hat. Für junge Spieler ganz nett, für die älteren eher ärgerlich. Hier wären ein paar optionale Einstellungen schön gewesen.


Neben verschiedenen Schwierigkeitsgraden bietet „Cars 3 – Driven to Win“ immerhin sechs Spielmodi. Ob man im „Rennen“ drei Runden gegen diverse Gegner fahren möchte, in „Kampfrennen“ Items auf der Strecke aufliest und damit den Gegner Saures gibt, in „Zeitrennen“ gegen die KI antritt oder in „KO-Wettkampf“ auf Bots losgeht, für Abwechslung ist hier gesorgt. Im Stuntmodus geht es über Rampen zu halsbrecherischen Sprüngen.


Die Grafik von „Cars 3 – Driven to Win“ ist technisch nicht auf dem neuesten Stand und dürfte sich von der auf der Xbox 360 kaum unterscheiden. Trotzdem sehen vor allem die Autos recht schick aus und lassen sich den Vorbildern aus dem Film auf den ersten Blick zuordnen. Der Sound ist dagegen sehr gut, vor allem, da hier auch die Originalsprecher an Bord sind. Die kindgerechte Steuerung und der moderate Schwierigkeitsgrad sind weitere Pluspunkte für die Zielgruppe. Junge Spieler bekommen hier einen soliden Funracer, der zur kommenden Weihnachtszeit für viele leuchtende Kinderaugen sorgen dürfte.