Im Jahr 2007 erschien das Spiel „BioShock“ von 2K für die Xbox 360 und PC, ein Jahr später auch für die PS3. Das Spiel erreichte großartige Bewertungen in nahezu jedem Test und kam auch bei den Spielern unglaublich gut an. Die Fortsetzung „BioShock 2“ kam dann 2010 in die Läden, für die gleichen Plattformen. Und wieder kam die Mischung aus Ego-Shooter, Rollenspiel und Survival sehr gut an. 2013 folgte dann mit „BioShock Infinite“ der dritte Teil der Serie und wieder hagelte es beste Bewertungen. Die aktuellen Konsolen Xbox One und PS4 haben bislang kein eigenes BioShock-Spiel spendiert bekommen, das hat sich nun mit „BioShock: The Collection“ geändert. Denn das Spiel enthält nicht nur „BioShock“, „BioShock 2“ und „BioShock Infinite“, sondern auch alle erhältlichen Erweiterungen. Die Grafik wurde überarbeitet und eine 1080p Darstellung integriert. Zeit, mal wieder „BioShock“ zu spielen.

Schon auf den ersten Blick wir die neue Grafik-Pracht deutlich, denn hier wurde richtig was getan. Sah das Spiel schon auf der Xbox 360 klasse aus, bringt die Collection die Games nun auf den aktuellen Stand mit wunderschönen Wasser- und Lichteffekten.

In „BioShock“ gerät der Spieler nach einem Flugzeugabsturz in die Unterwasserwelt Rapture, wo sich eine eigene Gesellschaft gebildet hat. Das ist jedoch nur oberflächlich eine heile Welt, je weiter man vordringt, um so mehr herrscht der blanke Horror und der Spieler muss sich seiner virtuellen Haut erwehren und einen Ausweg finden. Dafür steht eine große Auswahl an Waffen zur Verfügung, wenn auch die Munition stets knapp ist. Zur Not werden die Feinde halt niedergenüppelt, nur wenn Big Daddy auftaucht, sollte man wirklich auf der Hut sein. Dann sind da noch die Little Sisters, die man benötigt, um die eigene DNA zu beeinflussen und so seine Fähigkeiten zu erweitern. Mit verdienten Credits kann an den diversen Verkaufsautomaten geshoppt werden, zum Beispiel Medi-Pack oder neue Munition.

„BioShock 2“ bringt dann eine große Änderung, der Spieler übernimmt nun die Rolle eines Big Daddy und hat die Aufgabe, die Little Sisters um jeden Preis zu beschützen. Angesiedelt ist das Spiel zehn Jahre vor der Geschichte aus dem ersten Teil. Die Grafik wurde hier nochmals verbessert, an dem genialen Spielprinzip hat sich nichts geändert.

Genug vom Wasser? In Teil drei, „BioShock Infinite“ geht es raus aus dem kühlen Nass hoch in den Himmel in die Wolkenstadt Columbia. Wieder einmal wird dem Spieler eine wunderschöne heile Welt vorgegaukelt, die aber so manches finstere Geheimnis birgt. Diesmal übernimmt der Spieler die Rolle eines Agenten mit hohen Schulden, der das Mädchen Elizabeth befreien muss.

Neben den drei Spielen sind auch die DLCs Museum der vergessenen Ideen, Duellräume (BioShock), Minerva's Den, Protektor-Prüfungen (BioShock 2), Columbia's Finest Pack und Seebestattung 1 und 2 (BioShock Infinite) enthalten.

Alle drei Teile der BioShock-Serie sind echte Klassiker und jeder Gamer, der noch keinen Ausflug nach Rapture und Columbia unternommen hat, hat definitiv etwas verpasst. Die Spiele bieten eine großartige Grafik, tollen Sound mit wunderbarer Musik, interessante Figuren, moralische Entscheidungen und atemlose Spannung. Und das sieht mit der aufgebohrten Optik so gut aus wie nie. Ich hatte in den letzten fast vierzig Jahren hunderte von Spielen in Konsolen und Computern, aber kaum eins hat mich nachhaltig so beeindruckt wie „BioShock“ und seine Fortsetzungen. Einfach tolle Spiele in einer überragenden Collection.