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Im Moment wird mal wieder simuliert, was der PC und die entsprechenden Spiele hergeben. Koch Media hat da in den letzten Monaten einiges auf den Markt geworfen, so auch den neuen „Baustellen-Simulator 2016“ aus dem Hause Noble Muffins. „Schaffe, schaffe, Häusle baue“ heißt also das Motto. Wir haben uns die Baustelle angesehen.

Größter und sofort ersichtlicher Unterschied zu vielen anderen Simulatoren ist, dass es hier nicht darum geht, eine Firma aufzubauen, zu leiten und zu erweitern, sondern schlicht darum, auf der entsprechenden Baustelle Aufgaben zu erledigen, um mit dem verdienten Geld neue Gerätschaften beziehungsweise Fahrzeuge anzuschaffen, was wiederum umfangreichere Arbeiten erledigt.

Zunächst locken wiederholbare kleinere Aufträge, die eben auch nicht so viel Geld in die klamme Kasse spülen. Die großen Aufträge stellen dann schon eine größere Herausforderung dar, denn hier sind nicht nur die auszuführenden Arbeiten komplexer, man muss auch schon aufpassen, dass man bei den Arbeiten nichts beschädigt. Dafür stehen dann auch die passenden Fahrzeuge und Maschinen zur Auswahl, wie etwa Bagger, Betonmischer, Kranwagen oder Abrissraupen. Diese können auch erweitert werden, wie mit einem größeren Tank oder widerstandsfähigeren Reifen.

Die Steuerung der Fahrzeuge ist gewöhnungsbedürftig, was vor allem bei der Fahrt mit dem Gabelstapler schon mal für Frust sorgen kann, wenn es einfach nicht klappen will. Auch auf Realismus wurde offenbar nicht viel Wert gelegt, als Beispiel wäre hier Beton zu nennen, der sofort trocken ist.

Grafik und Sound des Spiels sind okay und vor allem die größeren Aufträge machen schon Spaß, aber bis man dahin kommt und sich die entsprechenden Fahrzeuge auch leisten kann, müssen eher langweilige Aufträge oft wiederholt werden. Die Steuerung ist weitestgehend in Ordnung, braucht aber bei manchen Fahrzeugen etwas Übung. Sicher kein ganz schlechtes Spiel, das Genre hat da aber weitaus Besseres zu bieten.