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Nach der erfolgreichen Batman-Trilogie von Warner Interactive ist nun der abschließende vierte Teil der Reihe, „Batman: Arkham Knight“ für die Konsolen Xbox One und PS4 erhältlich. Verantwortlich für das Spiel ist, wie bei den Vorgängern auch, das Team von Rocksteady. Dank dem APEX-Physics-Simulator soll das Ganze noch realistischer dargestellt werden können, als bei den vorherigen Games. Wir haben uns das Spiel auf der Xbox One angesehen.

Wir erinnern uns an die Ereignisse vom letzten Mal, der Joker ist tot, seine Leiche wurde eingeäschert. Das macht Gotham City aber nicht sicherer, denn nun fühlen sich die anderen Gangster der Stadt, und das sind nicht wenige, berufen, die Macht zu übernehmen. Allen voran Scarecrow, die fürchterliche Vogelscheuche. Der droht damit, sein gefährliches Alptraum-Gas in der ganzen Stadt zu verteilen, woraufhin die sechs Millionen Einwohner von Gotham evakuiert werden. Übrig bleiben nur die Polizei, Batman und seine Verbündeten und eine immens große Zahl an plündernden Verbrechern.

Wie das bei bei einem Finale nun mal so ist, sollte man die Vorgängerspiele durchgezockt haben. Das hilft nicht nur beim Verstehen der Geschichte und der Charaktere, sondern in diesem Fall auch ganz simpel bei der Steuerung des Spiels. Denn Grundkenntnisse werden einfach mal vorausgesetzt und die Handhabung der vielen Gadgets wird nicht mehr in allen Einzelheiten erklärt.

Wichtigste Neuerung im Spiel ist die Möglichkeit, das Batmobil zu steuern. In der recht großen offenen Spielwelt ist so ein Gefährt schon ganz praktisch, dient aber auch mit seinen Extras als Waffe. Dabei gilt es, andere Fahrzeuge zu zerstören, die wiederum auf unseren Bruce schießen.

Ansonsten schleicht man mit Batman an die Gegner heran und schaltet sie gezielt aus, hangelt sich von Haus zu Haus und von Deckung zu Deckung. Nebenmissionen sorgen für jede Menge Abwechslung, ob die Rätsel des Riddlers geknackt werden müssen oder eine Mordserie untersucht, „Batman: Arkham Knight“ wird nie langweilig.

Und gerade die Mordserien sind das i-Tüpfelchen im Spiel, denn hier kann Batman wirklich als Detektiv fungieren, untersucht Tatorte, scannt die Körper der Leichen, um sie zu identifizieren und kommt so nach und nach den Tätern auf die Schliche.

Mit „Batman: Arkham Knight“ hat die Serie einen krönenden Abschluss gefunden, das Spiel ist für mich ganz eindeutig der beste Teil der Reihe. Die Grafik ist atemberaubend schön, die vielen Charaktere wurden großartig von vielen bekannten Sprechern synchronisiert und auch der Rest des Soundtracks ist einfach klasse. Die Story ist spannend und könnte man sich auch gut verfilmt vorstellen, die Nebenmissionen sind schon fast ein Spiel im Spiel. Jederzeit läuft das Spiel flüssig, Unterbrechungen durch Ladezeiten sind so gut wie nicht vorhanden. Tolles Spiel, das ich nur weiterempfehlen kann, bislang für mich eines der Spiele des Jahres.