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Denkt man an Reihen von Beat'em'up Games kommen einem unweigerlich wohlklingende Namen wie „Streetfighter“, „Tekken“ oder „Mortal Kombat“ in den Sinn. Aber Nintendo wäre nicht Nintendo, wenn sie für ihr aktuelles Konsolen-Flaggschiff nicht etwas Neues zum Genre beisteuern würden. Und so geht „Arms“ an den Start. Größter Unterschied zu den genannten dürfte die Gestensteuerung sein, mit der das Spiel punkten will. Wir haben uns mit den verschiedensten Gegners geprügelt.


Eigentlich sollte „Arms“ ja gleich zum Konsolenstart den Nutzern die neue Steuerung schmackhaft machen, es kam aber zu Verzögerungen. Nun kann aber gestenreich gekloppt werden, dafür stehen zehn Figuren zur Auswahl. Diese haben aber keine Arme im herkömmlichen Sinn, sondern eine Art Sprungfedern, an die verschiedene Prügelaccessoires wie Boxhandschuhe befestigt werden können. Per Gestensteuerung können die Federn nun in Richtung der Gegner losgeschickt werden, durch Neigung der JoyCon können die Federn auch angeschnitten werden, um so krachende Haken loszulassen. Aber auch die Defensive ist wichtig und so sollte man den Gegner immer genau im Auge behalten.


Je nachdem, für welche Figur sich der Spieler entscheidet, hat er andere Möglichkeiten, um die Federn mit Schlagwerkzeugen auszustatten. Da gibt es neben den Boxhandschuhen Raketenwerfer oder Laserwaffen. Manche davon sind blitzschnell beim Gegner, andere sind träger, machen dafür deutlich mehr Schaden. Zwischendurch tauchen auch Ziele auf, die bei einem Treffer Schaden beim Gegner verursachen oder eigene Wunden versorgen.


Neben dem regulären Spielsmodus, für den sieben verschiedenen Schwierigkeitsgrade zur Verfügung stehen, bietet das Spiel auch den Versus Kampf. Hier können bis zu vier Spieler per Splitscreen gegeneinander antreten. Hier gibt es verschiedene Mini-Spiele wie Volleyball. Auch online kann in verschiedenen Modi gespielt werden. Zu guter Letzt können auch mehrere Konsolen verbunden werden, um in einem lokalen Multiplayer gegeneinander anzutreten.


Die Steuerung mit den JoyCon funktioniert prima, es ist aber auch möglich, mit anderen Controllern zu spielen, was vor allem dem Multiplayer-Modus zu Gute kommt. Die Gestensteuerung ist hier perfekt umgesetzt und sollten weitere so gute Spiele für die Switch kommen, die das nutzen, kann man entspannt in die Spielezukunft schauen. Grafisch schaut das Spiel gut aus, der Sound ist Klasse und die komplette Mischung bringt eine frische Brise in das etwas angestaubte Genre. „Arms“ ist derzeit einer der besten Titel für die Switch, gerne mehr davon.