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Computer, die den Gegenspieler beim Schach ersetzen, gibt es schon ziemlich lange. Schon 1770 soll es einen Automaten gegeben haben, der spielen konnte, es stellte sich jedoch heraus, dass der sogenannte „Schachtürke“, der immerhin gegen Napoleon antrat, keine Maschine war, sondern, dass sich ein erfahrener Schachspieler im Inneren versteckte. Die erste wirkliche elektromechanische Maschine wurde erstmals 1914 in Paris vorgestellt. „El Ajedrecista“ war in der Lage, das Endspiel König und Turm gegen König zu spielen. Dann ging es erst in den 50er Jahren mit den ersten Computern weiter. Es dauerte jedoch bis 1996, dass ein Schachcomputer, hier war es Deep Blue von IBM einen amtierenden Schachweltmeister schlagen konnte. Heute kann jeder PC es mit nahezu jedem Spieler auf der Welt aufnehmen und es gibt Programme für jeden Geschmack. Neu in der Liste ist „3D Schach“ von Rokapublish. Wir haben uns das Spiel angesehen.


„3D Schach“ gibt dem Spieler die Möglichkeit, gegen das wirklich starke Programm anzutreten, aber auch Partien gegen andere Spieler sind möglich. Soweit das, was eigentlich jedes Schachprogramm bietet. Ungewöhnlich bei „3D Schach“ sind die Spielorte, die man auswählen kann, das reicht vom antiken Griechenland bis zum gruseligen Friedhof, der ideale Ort für eine Partie an Halloween.


Dazu gesellt sich der Schach-Rätsel-Modus. Hier gilt es in verschiedenen Schwierigkeitsgraden mit einer vorgegebenen Anzahl an Zügen ein unterbrochenes Spiel zu gewinnen. Und das ist wirklich eine interessante Herausforderung. Abgerundet wird das Programm von einem Schachregelwiki, das sich vor allem für Anfänger eignet, um ab und zu eine Schach-Regel nachzuschlagen oder sich Tipps zu holen.


„3D Schach“ ist ein wunderbares Schachprogramm, spielstark, mit guter Grafik und ansprechendem Sound. Die Rätsel bringen eine Menge Abwechslung und eignen sich prima zum Training. Und auch die verschiedenen Spielorte sind eine nette Idee. Klare Kaufempfehlung für Anfänger und Fortgeschrittene.