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Ende der 80er Jahre wurde Jean-Claude Van Damme nach Filmen wie „Karate Tiger“ oder „Bloodsport“ zum Star. Im Jahr 1989 spielte er die Hauptrolle in „Der Kickboxer“, der damals noch als „Karate Tiger 3“ vermarket wurde, was natürlich völliger Quatsch war. Der Film war sehr erfolgreich und spielte mehr als das zwanzigfache seiner Produktionskosten ein. Vier Fortsetzungen, ohne Van Damme, folgten. Vor zwei Jahren inszenierte John Stockwell ein Remake unter dem Titel „Kickboxer: Die Vergeltung“. Die Rolle von Van Damme übernahm Alain Moussi, Jean-Claude Van Damme war als Meister Durand zu sehen. In diesem Jahr entstand auch dazu eine erste Fortsetzung mit dem Titel „Kickboxer – Die Abrechnung“. Regie führte Dimitri Logothetis. Alain Moussi und Jean-Claude Van Damme sind wieder in ihren Rollen zu sehen. Weitere Rollen spielen der aus Game of Thrones bekannte Kraftsportler Haftor Julius Björnsson, Christopher Lambert, Ronaldinho Gaucho und Mike Tyson. Ascot Elite veröffentlicht „Kickboxer – Die Abrechnung“ am 27. April auf Blu-ray und DVD.


Kurt Sloane wollte nie wieder nach Thailand zurückkehren. Doch die Vergangenheit holt ihn ein. Er wird gekidnappt und erwacht in einem thailändischen Knast als Mörder von Tong Po, den er im Kampf getötet hatte, auf. Dahinter steckt Sport-Promoter Thomas Moore, der mit Tong Po sein lukrativstes Zugpferd verloren hat. Er macht Kurt ein Angebot: Wenn er als Entschädigung zu einem Untergrund-Kampf antritt und den neuen Champion, einen 200-Kilo-Muskelberg, besiegt, bekommt er seine Freiheit und seine ebenfalls gefangene Frau Liu zurück, garniert mit einem dicken Bündel Scheine. Ansonsten kann er im Knast verfaulen. Wohl oder übel nimmt Kurt an …


Mit Alain Moussi, Jean-Claude Van Damme, Christopher Lambert, Mike Tyson und dem „Berg“ Halftor Björnsson hatte man einen eindrucksvollen Cast zur Hand. Und meine Erwartungen an den Film waren nicht gering. Aber schon der Anfang holt den Zuschauer auf den Boden der Tatsachen zurück und es fällt schwer, nicht schon nach den ersten fünfzehn Minuten auszuschalten. Danach wird der Film zwar ein wenig besser, aber richtig Fahrt nimmt er auch nicht auf. Lambert sieht aus wie ein Gespenst, einzige Lichtblicke sind hier Van Damme und Mike Tyson, es fällt einfach schwer, mit Moussi mitzufiebern. Die Kämpfer selbst wirken zwar gut choreographiert, aber die viel zu vielen Zeitlupen nehmen dem wieder die Dynamik. Da wäre sicher mehr drin gewesen. Vielleicht klappt es ja beim angekündigten (angedrohten) dritten Teil. Die Blu-ray zeigt den Film in sehr guter Bild- und Tonqualität, als Extra gibt es einige Trailer.


Blu-ray / Ascot Elite / 111 min / FSK 16