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Filme mit lebenden Toten gibt es schon fast so lange, wie es Filme gibt. Waren sie zunächst auferstandene Mumien, oder von Voodoo-Priestern gefügig gemachte Handlanger, gab ihnen der kürzlich verstorbene George R. Romero mit „Die Nacht der lebenden Toten“ eine andere Richtung, die des Menschenfleisch fressenden Monsters. Dass es auch ganz anders geht, zeigt der mexikanische Film „Halley – Das Leben eines Zombies“, den Sebastian Hofmann 2012 inszenierte. Was tut man als Untoter, wenn man den Verfall vor den anderen Menschen nicht mehr verbergen kann? Die Hauptrollen spielen Alberto Trujillo, Hugo Albores und Luly Trueba. SchröderMedia veröffentlicht „Halley – Das Leben eines Zombies“ am 7. September auf Blu-ray und DVD.


Alberto ist tot und kann das nicht länger verstecken. Make-Up und Parfum können nicht länger verbergen, dass sein Körper rasch verwest. Als ihm dies klar wird, entscheidet er sich tief bestürzt dafür sich komplett von der Welt und den Menschen zurück zu ziehen. Doch gerade als er sich seinem Dasein als Untoter endgültig hinzugeben beschließt, entwickelt sich eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen ihm und der 24-jährigen Silvia. Sie ist die Managerin des 24- Stunden Fitnessstudios in dem er eigentlich als Nachtwächter arbeitet.


Seit frühester Jugend bin ich ein Fan von allem, was auch nur im Entferntesten mit Zombies zu tun hat. Ob kuriose Voodoo-Geschichten wie „Die vier Schädel des Jonathan Drake“ oder Splatterfeste wie „Woodoo – Die Schreckensinsel der Zombies“, Untote haben immer ihren Reiz. Aber so ein Geselle wie in „Halley – Das Leben eines Zombies“ ist mir auch noch nicht untergekommen. Dabei hat Sebastian Hofmann hier einen richtig guten Film geschaffen, der einen völlig neuen Blick auf unsere untoten Freunde erlaubt. Und das ist ziemlich unterhaltsam. Unbedingt ansehen.


Blu-ray / SchröderMedia / 84 min / FSK 16