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Mit „Berlin – Schicksalsjahre einer Stadt“ hat der TV-Sender RBB eine ungewöhnliche Dokumentation produziert. Mit Unmengen an Archivmaterial schildert die 30-teilige Doku mit jeder Episode ein Jahr in Berlin, angefangen 1961. Dabei wird das jeweilige Jahr auf beiden Seiten der Mauer geschildert, denn Archivmaterial aus der damaligen DDR wurde ebenfalls genutzt. Als Sprecherin der Doku fungiert die Ur-Berlinerin Katharina Thalbach. Studio Hamburg Enterprises hat die erste DVD-Box mit den Jahren 1961 bis 1969 veröffentlicht.


Kaum eine Stadt hat eine so spannende Geschichte wie Berlin. 28 Jahre lang teilt die Mauer die politischen Systeme und die Menschen in Ost und West. Die geteilte Stadt ist immer beides: Weltstadt und Kiez, Weltpolitik und Alltag, Schauplatz von historischen Ereignissen und privaten Erlebnissen.

Die 60er Jahre sind geprägt vom Mauerbau und abenteuerlichen Fluchten. Es ist die Zeit des Wiederaufbaus, von Rock`n Roll, Minirock und großen Studentenprotesten. Viele Prominente besuchen die Stadt: John F. Kennedy, Nikita Chruschtschow, Martin Luther King, die Queen, die „Himmelsgeschwister“ Juri Gagarin und Valentina Tereschkowa. Das Farbfernsehen wird sowohl in West- als auch zwei Jahre später in Ost-Berlin eingeführt.

Während andere Dokus in sechzig Minuten Ereignisse eines Jahres auf der ganzen Welt zusammenfassen widmet sich diese in 90 Minuten „nur“ der Stadt Berlin. Und die vielen Archiv-Aufnahmen aus West- und Ostberlin sind sehenswert und echte Zeitdokumente. Eine wunderbare Art, mitzuerleben, wie sich unsere Hauptstadt in dem Zeitraum von drei Jahrzehnten verändert hat, zum Guten wie zum Schlechten. Großartig sind auch die Kommentare von Katharina Thalbach, die mit ihrer markanten Stimme die Folgen begleitet. Die neun DVDs zeigen die ersten neun Folgen in sehr guter Bild- und Tonqualität.

DVD / 9 Discs / Studio Hamburg Enterprises / 810 min / Info Programm