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Nach acht Staffeln und der Mini-Serie „24: Live Another Day“ war Schluss, Kiefer Sutherland beendete seine Paraderolle als Jack Bauer, dem Agenten der CTU, der auch schon mal auf eigene Faust handelte und zahlreiche Gesetze brach, um Terroristen das Handwerk zu legen. In diesem Jahr wurde dann die zwölfteilige Mini-Serie „24: Legacy“ ausgestrahlt, die eine Erweiterung des Serien-Universums darstellen sollte und kein Reboot des Originals. Der Erzählstil von „24: Live Another Day“ wurde beibehalten, es wird ein Zeitraum von 24 Stunden in Echtzeit erzählt, lediglich in der letzten Episoden gibt es einen Sprung von 12 Stunden. Ein siebenminütiges Prequel war im Vorfeld im Internet veröffentlicht worden. Die Hauptrollen spielen Corey Hawkins, Miranda Otto, Jimmy Smits, Anna Diop, Teddy Sears, Dan Bucatibsky und Bailey Chase. 20th Century Fox Home Entertainment hat „24: Legacy“ auf Blu-ray und DVD veröffentlicht.


Bei einem Einsatz einer amerikanischen Spezialeinheit wurde der Terroristenführer Scheich Ibrahim Bin-Khalid getötet. Jedoch hat sein Sohn seinen Platz eingenommen und befindet sich mit weiteren Leuten bereits in den USA, wo es sein Ziel ist, fünfzehn Schläferzellen zu aktivieren, die unabhängig voneinander Anschläge verüben sollen. Der USB-Stick mit den Kontakt- und Aktivierungsdaten ist jedoch in der Hand eines der Elitesoldaten. Bin-Khalid lässt fast alle umbringen und kommt schließlich in den Besitz des Sticks. Jedoch wurden bis auf eine alle Daten beschädigt. Während die Terroristen alles daran setzen, die Daten wieder herzustellen, verfolgt die CTU gemeinsam mit dem letzten verbliebenen Teammitglief Eric Carter alle Spuren, die zu den Terroristen führen könnten. Dann schlägt die erste Schläferzelle zu.


Vor allem bei den letzten Staffeln von „24“ war es eine gute Empfehlung, sein Gehirn vor dem Schauen weitestgehend abzuschalten. Kaum nachzuvollziehende Handlungen der Protagonisten und Logiklöcher en Masse trübten den Unterhaltungswert, das gilt auch für „24: Legacy“. Die Story ist spannend und hochaktuell, doch leider wird hier einfach wieder zuviel in die Story gepresst und es gibt einfach zu viele Nebenschauplätze. Zudem kann Corey Hawkins, der eigentlich ganz gut spielt, Kiefer Sutherland in keiner Szenen das Wasser reichen. Und als dann auch noch die Figur Tony Almeida als Folterknecht auftaucht, wird es beinahe lächerlich. Wer über all das hinwegsehen kann, bekommt jede Menge harter Action, Drama und Emotionen, ganz so, wie man es von der Serie gewohnt ist. Die drei Blu-ray zeigen die zwölf Episoden in sehr guter Bild- und Tonqualität, als Extras gibt es „Das Vermächtnis von 24“ und entfallene Szenen.


Blu-ray / 3 Discs / 20th Century Fox Home Entertainment / 525 min / FSK 16